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Wenn das MWG von Geschwindigkeitskonstanten her abgeleitet wird (Kinetik), dann ist es offensichtlicher, weshalb die Konzentrationen multipliziert werden muessen.
Im Gleichgewicht kommt es gleich haeufig zur Hin- wie zur Rueckreaktion, d.h. die die Geschwindigkeit der beiden Reaktionen ist gleich schnell. - Die Geschwindigkeit ist, abgesehen von der Geschwindigkeitskonstante (die unabhaengig von Konzentrationen ist), durch das Produkt der Konzentrationen Reaktionspartner beeinflusst. Weshalb das Produkt und nicht die Summe? - Nun, das kann man sich mit Wahrscheinlichkeitsueberlegungen zurechtbiegen: Wenn A mit B reagieren soll, dann muessen sich die beiden ja treffen. A und B bewegen sich jedoch grundsaetzlich unabhaengig voneinander. Die Wahrscheinlichkeit, dass A an einem bestimmten Ort ist, ist direkt abhaengig von der Konzentration von A, das sollte einleuchten, nicht? Fuer B gilt natuerlich das Gleiche. Wenn die Wahrscheinlichkeit fuer Ereignis A 50% ist und jene fuer B ebenfalls, dann ist ja die Wahrscheinlichkeit, dass A und B GLEICHZEITIG eintreffen nicht 100% (wie sollte es auch?), sondern 25% (50%*50%).
Vielleicht ist das jetzt nicht ganz klar - aber vielleicht kannst du ja auch nochmals nachfragen oder jemand anderes erklaert es anschaulicher...
Gruesse, alpha
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Rocky Balboa
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