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 Betreff des Beitrags: Vermeidung von CO 2 Endstehung?!
BeitragVerfasst: 17.02. 2006 14:47 
Hallo Zusammen!

Arbeite zur Zeit an einem größeren Versuch.
Bin in der Stärke Industrie beschäftigt.

Dort wird ein Produkt verwendet mit ca. 20 % Stärke, Pentosanen,Löslichem usw.

Diese wird im Labor weiter modifiziert!

Dabei arbeiten die Hefezellen , so extrem das sie massig CO2 bilden!
Problem: Aufgrund der hohen Viskosität treibt das CO2 nur schlecht aus, daher kommt es zum aufblähen der Probe!

Ein Ansatz von ca. 60 liter...hat dann nach ca. 1 std. 90 Liter Volumen.

Wie kann man diesen Vorgang vermeiden?
ph Wert redzuzieren? inaktivierung von Hefezellen?
erhitzen?


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BeitragVerfasst: 17.02. 2006 15:06 
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Grignardkühler
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Schonmal an eine Schaumzentrifuge gedacht?

Was produziert die Hefe denn? Biomasse oder Alkohol?

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So long and thanks for all the fish.
miketionary


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BeitragVerfasst: 19.02. 2006 16:19 
Gegenfrage: Was ist eine Schaumzentrifuge??
Produziert Alkohol...riecht zumindest so!


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BeitragVerfasst: 19.02. 2006 18:05 
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Grignardkühler
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Registriert: 26.08. 2005 19:20
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BUBU hat geschrieben:
Gegenfrage: Was ist eine Schaumzentrifuge??
Produziert Alkohol...riecht zumindest so!

Eine Schaumzentrifuge ist ein Fermenteraufsatz, welcher den entstehenden Schaum zerschlägt. Hab' zwar noch selbst nie eine zu Gesicht bekommen, aber seiner Zeit wurde es im Biotechunterricht erwähnt.

Problem bei Hefe ist, dass selbst bei Gärung Kohlendioxid durch eine Decarboxylationsreaktion von Pyruvat zu Acetaldehyd entsteht.

Eventuell könnte man durch Temperaturerhöhung die Viskosität senken. Allerdings sollte man das zuerst in kleineren Fermentern testen und entsprechende Scale-up Versuche durchführen.

Falls Zeit keine Rolle spielt, könnte man die Wachstumsbedingungen einfach weniger optimal gestalten und somit die Reaktion verlangsamen. Dann hätte das Kohlendioxid genügend Zeit zum Austreiben.

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BeitragVerfasst: 19.02. 2006 18:08 
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Assi-Schreck
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KAnn man nicht auch Schauminhibitoren zusetzen? :? Oder 'n bischen Unterdruck erzeugen.....? :lol:

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BeitragVerfasst: 19.02. 2006 21:57 
Cabrinha hat geschrieben:
KAnn man nicht auch Schauminhibitoren zusetzen? :? Oder 'n bischen Unterdruck erzeugen.....? :lol:


Schauminhibioren zusetzen klingt gut <<<>>> Probel Lebensmittelindustrie...also faellt das schonmal weg!

Das Problem ist ja, es ensteht ja kein richtiger Schaum!!
Der Füllstand erhöht sich nur durch eingeschlossens CO2 in der Slurry.
Und solange man rührt ist das alles kein Problem..

Nur 25 t im Silozug?? und dann 1/3 mehr Volumen..das Ergebnis koennt ihr euch denken!


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 Betreff des Beitrags: schall
BeitragVerfasst: 20.02. 2006 09:30 
Nimm doch n "groooooßes" Ultraschallbad...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.03. 2006 15:09 
Eure Ideen sind ja teilweise echt zum Schiessen...Klasse Phantasien.....

Ich bin ja kein lebensmitteltechnologe, aber der gesunde Menschenverstand sagt doch das Hefe- ein "Lebewesen" ist, welches "atmen" muß (sprich CO2) Und sich auch vermehrt (sprich Biomasse prod.) Und auch noch andere Schöne Sachen macht (Alkohol)

Den schauminhibitor find ich klasse. Hallo Lebensmitteltechnologien, gibt es da nicht was schönes?????

Ultraschall, lieber Chemiker, ist glaub ich nicht so klasse für Hefezellen, außer mir ist es egal, wenn ihnen danach schlecht ist.....

Hm, könnte es nicht vielleicht wirklich helfen, die gesamte Masse umzuwälzen??? Man muß naturlich schauen in wie weit die hefen damit klarkommen (Scherkräfte).

Teilt mal weiterhin eure klasse Ideen mit, bitte!!!
Gruss


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.03. 2006 18:47 
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Assi-Schreck
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was soll das denn jetzt?! :shock: Verarscht Du uns jetzt oder was GAst? :)

a) Ja... Hefe ist ein Lebewesen.....
b) man kann dieses Lebewesen auch einem gewissen Unterdruck aussetzen
c) man kanns auch etwas warm machen bis zur optimaltemp.... dann wird der Kram auch flüssiger

d) Ultraschall sollte die Hefe nun wirklich nicht stören....
e) Umrühren und damit einhergehende Scherkräfte setzen der Hefe nicht wirklich zu, da diese Durchmischungstechnik ja schon seit Jahrhunderten in der Bierbrauerei angewendet wird
f) Schauminhibitoren sind in der industrie gängige Zusätze.... Problem ist nur daß es sich um Nahrungsmittel handelt.
g) pH-Wertänderungen kann hefe in einem gewissen Maß auch verkraften....

BUBU mit pH: Das ist eine gute idee, falls noch aktuell..... Schaumbildung ist u.a. vom pH-Wert abhängig.... niedriger pH hemmt Schaumbildung! :wink:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.04. 2006 18:42 
Aaaalso

Ich arbeite in der Papierindustrie. Bei uns wird eine enzymatischer Stärkeanlage betrieben. Mit Hilfe von Enzymen kannst du die Viskosität der Stärke verringern. Dabei werden die langkettigen Stärkeverbindungen geknackt und die Viskosität der Stärke wird verringert. Bei 80°C und unter verrühren findet eine optimale Kochung der Stärke statt. Zusätzlich muß für eine Verweilzeit von ca. 15-20 Minuten geachtet werden. Um die Aktivität des Enzyms zu stoppen, muß die Stärke unter Druck auf 130°C erhitzt werden. Das Enzym wird dabei abgetötet und die Stärkeketten werden nicht weiter aufgespaltet. Das Enzym, welches wir einsetzen nennt sich Warozym. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
Kannst dich bei weiteren Fragen melden. Kontakt gibts auf
http://www.laserfreun.de

Gruß, Laserfreund


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