Hallo,
kurzum: Ich denke, dass dir kein Chemiestudent/keine Chemiestudentin sagen kann, dass das Studium an seiner/ihrer jeweiligen Hochschule schwerer oder leichter ist als an einer anderen Uni. Denn de facto kennt man meist nur die eigene Uni und kann daher nicht wirklich einen Vergleich ziehen.
Ein Chemiestudium ist sicherlich nirgends "einfach". Machbar ist es aber allemal. Man darf nur nicht mit der Haltung rangehen, dass man alles hinterhergetragen bekommt, wie das in der Schule üblicherweise der Fall ist.
Das gleiche gilt für die Laborausstattung etc. Woher soll der Student groß wissen, wie gut oder schlecht die Ausstattung woanders ist.
Natürlich arbeitet man als Student anfangs nicht mit den gleichen hochwertigen Gerätschaften wie ein Doktorand o.ä. Aber man bekommt zur Verfügung gestellt, was man benötigt, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Nur weil Gerätschaften alt sind, heißt das nicht, dass sie schlecht sind.
Ansonsten kannst du dir ja man das CHE-Ranking von 2009 ansehen.
http://ranking.zeit.de/che2011/de/rankingkompakt?esb=20&ab=3&hstyp=1Das ist jedoch auch mit Vorsicht zu genießen, da es ein relatives Ranking ist. Ein schlechters Ranking bedeutet hier keineswegs, dass besagte Uni für die Tonne.
Zitat aus den FAQ (
http://www.che-ranking.de/methodenwiki/index.php/FAQ#21)
Zitat:
Warum liegt man z.T. mit Note 2,5 schon in der Schlussgruppe?
Es handelt sich um ein relatives Ranking, d.h. jede Hochschule wird bei jedem Indikator relativ zu den anderen und dadurch auch zum Gesamtbild eines Indikators gerankt. Wenn nun die Studierenden aller Hochschulen mit der IT-Infrastruktur sehr zufrieden sind, kann man bereits mit einem absolut gesehen noch recht guten Wert wie 2,5 in die Schlussgruppe geraten.
Manche Unis haben nunmal auch einen höheren Etat zur Verfügung als andere.