Halli hallo!
Ich habe momentan folgendes Problem:
Ich habe am Freitag eine Zusage für ein Chemiestudium an der Uni Hamburg bekommen und habe jetzt nur wenige Tage Zeit, mir zu überlegen, ob ich ihn annehme oder nicht. Die andere Möglichkeit wäre Rostock. Bis jetzt habe ich von Rostock viel Positives gehört, wie z.B. gute Laborausstattung und enges Verhältnis zu den Professoren. Dazu kommt, dass dort keine Studiengebühren zu zahlen sind, sondern nur ein Semesterbeitrag von 116€. In Hamburg müsste ich Studiengebühren in Höhe von 375€ plus 258€ Semesterbeitrag zahlen. Das ist natürlich ein ziemlicher Unterschied, vor allem, da ich auch nicht gerade im Geld schwimme. Für Hamburg spricht wiederum die Stadt selbst und auch die Nähe zu meiner Familie (komme aus Lübeck) und zu Freunden (Pinneberg, Bad Bramstedt; wenn ich den Platz in Hamburg annehmen sollte, könnte ich auch bei einem Freund in Pinneberg wohnen und müsste dann halt pendeln). Und da ich auch schon meine ganze Jugend über psychische Probleme habe, letztes Jahr auch besonders schlimm, ist mir der Halt durch Freunde und Familie auch sehr wichtig. In Rostock würde ich niemanden kennen und da ich auch große Probleme habe, auf andere zuzugehen und mich ihnen gegenüber zu öffnen, habe ich Angst, dass ich da vielleicht wieder in ein Loch fallen würde. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ein "Neuanfang" in einer anderen Stadt für mich eine Forderung und Förderung oder eine Überforderung wäre. Andererseits wäre finanziell gesehen Rostock wohl die bessere Wahl und vielleicht auch Uni-technisch gesehen.
Also meine Bitte an euch wäre jetzt mir eure Erfahrungen zu Hamburg und Rostock mitzuteilen und mir einen Rat zu meiner persönlichen Situation zu geben. Ihr seid ja schon am studieren und ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet, was eurer Meinung nach den größten Einfluss auf das Studium hat oder worauf es am meisten ankommt: die Uni, die finanzielle Situation, der Halt durch Freunde/Familie. Was davon ist euch am wichtigsten, was hat Priorität? Denn einerseits denke ich, sollte man doch vorrangig auf die Uni schauen, andererseits hat aber der Halt durch Familie/Freunde auch einen sehr großen Wert und großen Einfluss auf das "Wohlgefühl" und je besser man sich fühlt, desto erfolgreicher ist man im Studium, oder?
Also, lange Rede, kurzer Sinn: ich würde mich freuen, wenn ihr zu meiner Situation einfach euren Senf abgeben würdet
Viele liebe Grüße
Anna
PS: Weiß jemand von euch vielleicht auch, wie das mit den Schwerpunkten in Hamburg und Rostock aussieht?