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 Betreff des Beitrags: TU München oder ETH Zürich
BeitragVerfasst: 19.01. 2007 09:57 
Hallo,

ich möchte anfragen welche uni besser ist, um chemie zu studieren. bisher war die TU München mein favorit, in letzter zeit bin ich jedoch zunehmend auf die ETH Zürich aufmerksam geworden und ihrem guten internationalen ruf.
es geht hier rein um die lehre und das ansehen der unis.

im voraus danke.

korwin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.01. 2007 21:38 
Zum studieren: weder noch.

Die TU kümmert sich einen Dreck um ihre Studenten.

In der ETH herrscht ein beängstigende Arbeitsatmosphäre, LEBEN hast Du da keins mehr.

Für Chemie meine Empfehlung: Marburg

Für eine Wissenschaft ab der Chemie: ETH

Gruss zonko


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BeitragVerfasst: 20.01. 2007 10:11 
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Assi-Schreck
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Wenn du für die Chemie Leben willst kannste an die ETH.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.01. 2007 09:03 
erst mal danke für die antworten.
ist die TUM generell nicht zu empfehlen , obwohl sie in allen innerdeutschen rankings ganz oben zu finden ist?
sollte man die ETH der TUM nun wirklich vorziehn? oder wäre es unter umständen sinnvoll den bachelor an der einen en master an der anderen zu machen?

das mit "dem leben für die chemie" stört mich nicht und stellt deshalt nicht unbedingt einen abschreckenden grund contra eth dar. mir geht es ausschließlich um die lehre an den beiden schulen.


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BeitragVerfasst: 22.01. 2007 15:50 
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Assi-Schreck
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Wenn du an der ETH den Master machen willst, solltest du da auch den Bachelor machen, denn die bevorzugen ihre eigenen Leute.
Masterstudienplätze sidn ja begrenzt.


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BeitragVerfasst: 22.01. 2007 17:39 
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Naja, aber wegen der Lehre musst du wirklich nicht an eine solche Elite-Forschungsuni...

Die ETH ist sehr zurückhaltend, was die Zulassung von Bachelors von anderen Uni's zu ihrem Master anbelangt. - Wenn du mit den Noten weit vorne an der Spitze mit dabei bist und an einer renomierten Uni warst, hast du eine Chance, mit mittlemässigen (sprich "normal-guten" Noten) brauchst dich wohl kaum zu bewerben, was man so hört...


Grüsse
alpha

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BeitragVerfasst: 28.01. 2007 21:54 
wenn es Dich wirklich nicht stört, nur für die Uni zu leben, dann geh eben an die ETH. Der Lehre ist dort sehr gut. Aber ich glaube Du untercshätzt das ein bischen. Was, wenn Du auf einmal ein Freundin hast? Oder willst Du bis Ende Studium Single bleiben?

Was anderes: Wer an der ETH mit ausländischer Matura (=Abitur) studieren will, der muss eh eine Aufnahmeprüfung machen, die sich auch so ähnlich wie ein Abitur gestaltet, sich also nicht nur auf Chemie beschränkt. Jaja, an der TU gibts auch eine Prüfung, aber da schauns eigentlich nur, um die Leute motiviert sind.

Um mal in Deutschland zu bleiben: Die TU mag zwar auf einigen Bereichen eine gute Forschung bieten, aber genau darauf konzentriert sich die TU auch. Schau doch mal im CHE-Ranking das Studierendenurteil an. Wo steht da die tolle TU?
Zur Promotion an die TU ist sicher empfehlenswert, wenn der AK gut ist. Aber zum studieren?

Ich wiederhohle mich nur ungern, lege Dir aber trotzdem nochmals die Uni Marburg ans Herz. Nein, ich habe dort nicht studiert, aber ich kenne einige Leute dies haben und das Feedback ist sehr positiv, was auch vom CHE-Ranking bestätigt wird.
Falls Du mehr im Süden bleiben willst, dann soll Tübingen wohl noch ganz gut sein, was die Lehre angeht.

Wie mein Vorposter schon sagte, ETH und v.a. TUM sind in erster Linie Forschungsunis, und das bedeutet eben nicht gleichzeitig, dass es dort eine gute Lehre gibt. Oder anders gesagt: Was sagt ein Ranking, welches auf Publikationsstatistiken beruht, über die Lehre an einer Uni aus? Genau nichts.
Aber genau auf die Lehre sollte es doch bei der Wahl des studienortes ankommen. Wichtig ist, was Du in den 5 Jahren gelernt hast, und nicht ob Du an Institut XYZ warst.

Aber es ist Deine Entscheidung. Falls Du an die ETH gehst, solltest Du in Betracht ziehen, dass Du dort zum Leben ca. das Doppelte brauchst wie in Deutschland (nur falls das Finanzielle eine Rolle spielt).

Gruss zonko


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BeitragVerfasst: 05.08. 2007 17:40 
Welche Uni is für Chemie besser? LMU München oder TU München?
danke! :lol:


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BeitragVerfasst: 05.08. 2007 19:14 
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micha gast hat geschrieben:
Welche Uni is für Chemie besser? LMU München oder TU München?
danke! :lol:


Das kann man so einfach nicht beantworten. Jede Uni hat ihre Vor- und Nachteile. Ob dem einen die TUM oder die LMU besser findet kommt nun eben auf die Aspekte an, die der eine mehr und der andere weniger wichtig findet.
Worauf legst du denn wert?


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BeitragVerfasst: 06.08. 2007 08:38 
Auf eine gute Ausbildung! Dass man Ansprechpartner findet, wenn man Fragen hat. Ein gut ausgestattetes Labor. Die Professoren ihren Stoff gut vermitteln können. Dass man in den Semesterferien frei hat und keine Hausarbeiten bekommt.


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BeitragVerfasst: 06.08. 2007 17:29 
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micha gast hat geschrieben:
Auf eine gute Ausbildung! Dass man Ansprechpartner findet, wenn man Fragen hat. Ein gut ausgestattetes Labor. Die Professoren ihren Stoff gut vermitteln können. Dass man in den Semesterferien frei hat und keine Hausarbeiten bekommt.


So etwas wie Hausarbeiten gibt es in den Naturwissenschaften nicht.

Es kann schon passieren, dass mal das ein oder andere Praktikum in den Ferien stattfindet bzw. du deine Laborarbeit für die Bachelorarbeit in den Ferien machst, aber das verschlingt nicht die kompletten Ferien, die sind ja lang.

Die Labore an der LMU sind erst 1999 gebaut worden und damit natürlich schon etwas neuer und heller und damit auch freundlicher, meiner Ansicht nach, als die der TUM. Wobei das natürlich nicht gleichzeitig bedeutet, dass die Laborausstattung an der TUM schlecht wäre, die Labore sind halt nur etwas älter und deshalb nicht so einladend.

Es gibt an jeder Uni Profs, die es nicht so mit der Lehre haben oder denken ihre Vorlesung wäre toll obwohl sie stinklangweilig ist, da muss man durch oder lernt selber in der Bib.

Ansprechpartner auf Seiten der Profs? Das kommt natürlich auf dein Anliegen an. Für fachliche Fragen im Anschluss an Vorlesungen sind eigentlich alle Profs gern zu haben. Für anderweitige Anliegen besorgt man sich einen Termin beim Prof und die Antwort ist dann so wie ich das bislang mitbekommen hab im Allgemeinen von deren momentaner Laune abhängig! ;)

Es gibt keine allgemeingültigen Aussagen. das empfindet ja jeder auch ein bisschen anders.
Die LMU und die TUM gehören beide zu den "Eliteunis". Haben viel Geld und eine Top-Ausstattung. Sind super im Forschungsbereich.
Die Lehre leidet darunter manchmal, aber das tut sie eigentlich an allen Unis mehr oder weniger.


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BeitragVerfasst: 06.08. 2007 17:53 
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SantaMaria hat geschrieben:
So etwas wie Hausarbeiten gibt es in den Naturwissenschaften nicht.

Es kann schon passieren, dass mal das ein oder andere Praktikum in den Ferien stattfindet bzw. du deine Laborarbeit für die Bachelorarbeit in den Ferien machst, aber das verschlingt nicht die kompletten Ferien, die sind ja lang.


Ja, "Hausaufgaben" gibt es nicht, das wird "Übungen" genannt: Ein kleiner aber feiner Unterschied, schliesslich ist Terminologie die halbe Miete - Der Unterschied zwischen "Hausaufgaben" und "Übungen"? - Naja, bei letzteren ist es aus der Terminologie nicht ganz klar, ob sie auch kontrolliert werden bzw. gemacht werden müssen :P

Die Ferien sind lang? - Oh ja, seeehr lang. So lange, dass ich mich drei Wochen auf meine Jahresprüfungen vorbereiten kann und nach den Prüfungen noch eine GANZE Woche frei habe bis das Semester wieder beginnt. *michimselbstmitleidbad*

Grüsse
alpha

p.S. Ja, ja, ich weiss, andere haben es NOCH schlimmer. Aber die muss es immer geben, das ist ein soziologisches Axiom/Postulat oder wie man das auch immer nennen mag. - ICH bin nicht so stark in Terminologie :oops:

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BeitragVerfasst: 06.08. 2007 18:10 
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alpha hat geschrieben:
SantaMaria hat geschrieben:
So etwas wie Hausarbeiten gibt es in den Naturwissenschaften nicht.


Ja, "Hausaufgaben" gibt es nicht, das wird "Übungen" genannt: Ein kleiner aber feiner Unterschied, schliesslich ist Terminologie die halbe Miete - Der Unterschied zwischen "Hausaufgaben" und "Übungen"? - Naja, bei letzteren ist es aus der Terminologie nicht ganz klar, ob sie auch kontrolliert werden bzw. gemacht werden müssen :P



Sorry, aber unter Hausarbeiten verstehe ich diese seitenlangen Aufsätze, die die Geisteswissenschaftler ständig für irgendwelche Seminare schreiben müssen.

alpha hat geschrieben:
Die Ferien sind lang? - Oh ja, seeehr lang. So lange, dass ich mich drei Wochen auf meine Jahresprüfungen vorbereiten kann und nach den Prüfungen noch eine GANZE Woche frei habe bis das Semester wieder beginnt. *michimselbstmitleidbad*

Grüsse
alpha


Heulsuse! :mrgreen:

Ich hatte seit Ferienbeginn auch noch nicht wirklich frei. Schlag mich grad im Labor mit meiner Bachelorarbeit rum. Das geht noch gut 2 Wochen so. Und dann hab ich 4 Wochen Zeit für die erste von drei Bachelor-Abschluss-Prüfungen zu lernen. Die drei Prüfungen füllen dann den Rest der Ferien aus. Urlaub is da für mich auch nicht drin. Viel zu viel zu lernen. Und meine Bachelorarbeit muss ich ja auch noch schreiben.

Gott, was sind wir doch für arme Schweine! :cry:
:wink:


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BeitragVerfasst: 06.08. 2007 19:31 
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SantaMaria hat geschrieben:
Gott, was sind wir doch für arme Schweine! :cry:


Gut, dann sind wir uns ja immerhin einig.

Oder wie eine Professorin mal meinte
Zitat:
Do I sound bitter? - It's because I am.


:mrgreen:

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BeitragVerfasst: 07.08. 2007 14:58 
Also ich weiß nicht, "Hausaufgaben" sind doch Aufgaben die man zu Hause erledigen muss... dementsprechend fallen auch die sog. Übungen unter diese Hauptgruppe!!! Also bitte ned so rumschwafeln is ja zum ...
Aber danke für die Infos auch wenn sie ned wirklich weiter helfen!


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