Hab von 2003 bis 2006 in Frankfurt Chemie studiert. Das Gebäude der Lebensmittelchemiker/Pharmazeuten und der Physiker sind sehr neu, der alten Betonkasten dazwischen gehört der Chemie. Sprich das Gebäude ist genauso hässlich wie in München an der TUM.
Die Labore waren grausam, uralt und die Abzüge haben teilweise nur noch schlecht gezogen, was natürlich nicht gerade gesund ist in der OC.
Seit 2006 hat sich ein bisschen was getan. Weiss nicht über alle Neuerungen Bescheid, weiss aber, dass z.B. min. 1 OC-Labor komplett renoviert wurde und in den anderen wohl zumindest die Abzüge erneuert wurden. Evtl. wurde da mittlerweile noch mehr überholt, denn die alten Labore waren teilweise wirklich eine Zumutung.
Die Vorlesungssäle waren viel zu klein. Im Hauptstudium, wenn die Studentenzahlen deutlich gesunken sind, ist das nicht mehr so das Problem, in den ersten Semestern durchaus, da muss man dann auf der Treppe sitzen oder stehen.
Dadurch, dass die Physik nun auch zum Naturwissenschafts-Campus ausgelagert wurde entfällt die doofe Pendelei zur Stadtmitte, die ich noch machen musste.
Habe nur bis zum Vordiplom dort studiert und bei uns war es so, dass man für das OC-Praktikum Chemikalien z.B. selbst bezahlen musste. Die Standardchemikalien, die jeder in Mengen braucht wie NaOH-Plätzchen, NH
3, HCl etc. waren im Labor freizugänglich, aber die spezielleren Sachen, die man für die persönlich zugeteilten Synthesen brauchte, musste man sich in der Chemikalienausgabe kaufen. Je nach dem wie oft man die Synthese wiederholen musste bis sie klappte kostete das dann eben. Kein Vermögen, aber wenn man nicht viel Geld hat sind das eben zusätzl. Kosten.
Evtl. hat sich da in den letzten Jahren auch was geändert, weiss ich nicht. Kann man sicher mehr Infos von der Fachschaft bekommen.
Die Lehre, ist wohl wie überall, manche Professoren geben tolle Vorlesungen andere nicht so tolle. Als ich noch dort war gab es keine CIP-Räume. Es gab an einigen Stellen am Campus kostenloses WLAN, wenn du deinen eigenen Laptop hattest, aber ansonsten gab es keine PCs am Campus, die man mal nutzen konnte um in einer kleinen Pause Daten auszuwerten, Emails zu checken etc.
Es gab PCs in der Bibliothek, die aber nur zur Bücherecherche genutzt werden durften, und die Mitarbeiter da sind regelmäßig rumgelaufen und haben dich auch gleich rausgeschmissen, wenn du den PC für andere Dinge benutzt hast.
Zu meiner Zeit gab es nicht allzu viele Exemplare der nötigen Bücher, wie ich gegangen bin wurde der Bestand meines Wissens aber aufgestockt.
Mehr fällt mir gerade nicht ein, aber das ist ja nun auch schon einiges!
