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BeitragVerfasst: 26.08. 2007 22:55 
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mir ist schon bewusst dass das ganze nicht so einfach ist aber protokolle korrigieren und so ist für einen doktoranden glaub ich mal nicht unbedingt schwer, der muss sich da ja auskennen, oder nicht?

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BeitragVerfasst: 27.08. 2007 06:48 
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Es geht nicht darum obs schwer ist, sondern dass es sehr zeitraubend ist. Du musst solche Protokolle ja vernünftig korrigieren und Fehler anstreichen; das Protokoll so langs wieder korrigiert zurück verlangen bis es richtig ist. Dann gibts Leute, die haben keine Lust Protokolle zu schreiben und schmieren dann ihren Text einfach per Hand auf einen zerknitterten Zettel, was natürlich auch ätzend ist.
Damit verbringst du dann deine Abende/Vormittage und nachmittags stehst du im Praktikum. Natürlich nicht jeden Tag bzw. das ganze Semester, aber doch einen gewissen Zeitraum des Semesters; dann kannst du dir ja ausrechnen wieviel Zeit dir noch während des Semesters für deine Forschung bleibt. Wie gesagt, alle Doktoranden mit denen ich gesprochen hab fanden das schon ätzend.

In anderen Ländern gibt es diese Aufgaben für Doktoranden nicht, dafür müssen die einen Haufen Geld dafür zahlen, dass sie promovieren dürfen, obwohl ihre Forschung ja eigentlich dem Prof zu Gute kommt.

Ich will dich jetzt nicht abschrecken, aber ich möchte dir nur zeigen, dass so eine Promotion hart und nervenzehrend ist.

Aber du bist ja noch Schülerin, warum jetzt schon den Kopf über eine Promotion zerbrechen. Fang doch erstmal mit dem Studium an und dann siehst du ob dir das Studium überhaupt zusagt. Und nach 5 Jahren kannst du dir dann den Kopf über eine Promotion zerbrechen.


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BeitragVerfasst: 27.08. 2007 20:07 
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Laborratte
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ja danke für die infos! ich fands halt nur toll dass man immerhin etwas verdient. weil richtig arbeiten kann man ja nicht, wenn man den ganzen tag lang an der uni ist. und bafög würde glaub mal so knapp ,sehr knapp reichen. und meine eltern können mein studium ja nicht zehn jahre lang bezahlen. irgendwann will ich schon auch mal mein eigenes geld und das wär ja dann mit anfang 30..und das ist warum ich eine promotion abschreckend finde...das dauert ja sehhhr lange. und ohne promotion soll es ja sehr schwierig sein, nen job zu finden. da kommt mir grad die frage auf, warum ich dann überhaupt studieren soll. ich mein diplom chemiker wissen ja auch bestimmt viel und die hamn sich fünf jahre den arsch aufgerissen um dann keinen job zu kriegen weil sie nicht promovieren. ist ja echt ätzend,...dann kann ich ja gleich ne nervige ausbildung machen da wär die chance auf nen job ja größer...oder kommt es mir so vor?

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BeitragVerfasst: 27.08. 2007 20:33 
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Laborratte
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achja: welche aufgaben erledigt ein diplom chemiker eigentlich im öffentlichen dienst?

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BeitragVerfasst: 27.08. 2007 20:36 
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Zitat:
dann kann ich ja gleich ne nervige ausbildung machen da wär die chance auf nen job ja größer...oder kommt es mir so vor?

Ja, also wenn Du nur wegen dem Geld studieren willst, dann solltest Du das in der Tat mal durchrechnen... Als Laborant verdient man nicht schlecht, macht man die Weiterbildung zum Techniker, verdient man sogar recht gut. Bis man das als Diplomchemiker nach mind. 5 Jahren Studium wieder aufgeholt hat dauert! Und wenn man promoviert, bekommt man zwar hinterher mehr Geld, muss aber nochmal 3-5 Jahre aufholen.
Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung gemacht (die im Übrigen überhaupt nicht nervig, sondern sehr interessant war!) und wenn man dann sieht, was die Kollegen von damals heute so verdienen, wie groß und toll eingerichtet deren Wohnungen sind und wie oft bzw. wohin die so in Urlaub fahren, dann könnte man schon neidisch werden...!


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BeitragVerfasst: 27.08. 2007 20:46 
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Zitat:
welche aufgaben erledigt ein diplom chemiker eigentlich im öffentlichen dienst?

Hängt von der Behörde ab. I.A. z.B. sowas wie Organisation von Veranstaltungen, Zusammenarbeit zwischen versch. Stellen koordinieren, Gutachten erstellen, Beratung über Sicherheit, Chemikalien etc.


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BeitragVerfasst: 28.08. 2007 07:53 
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Mane hat geschrieben:
und wenn man dann sieht, was die Kollegen von damals heute so verdienen, wie groß und toll eingerichtet deren Wohnungen sind und wie oft bzw. wohin die so in Urlaub fahren, dann könnte man schon neidisch werden...!


Könnte oder wird? :mrgreen: Wenn ersteres, weshalb? - Wenig attraktive Arbeit, die sie verrichten oder keine weiteren Aufstiegschancen oder was?


Grüsse
alpha

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BeitragVerfasst: 28.08. 2007 09:59 
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Zitat:
Wenig attraktive Arbeit, die sie verrichten oder keine weiteren Aufstiegschancen oder was?

Na ja, Aufstiegschancen hängt vom Unternehmen ab, in dem man arbeitet...
Die Arbeit hingegen ist sicherlich nicht uninteressant! Letztlich kann man als Laborant genauso chemische Forschung betreiben, wie als Chemiker - nur halt praktisch statt theoretisch...


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