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 Betreff des Beitrags: nanotechnologie
BeitragVerfasst: 27.05. 2006 19:20 
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Assi-Schreck
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Registriert: 22.01. 2006 22:40
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hallo zusammen!

in letzter zeit hab mich ein wenig mit nanotechnologie beschäftig, naja nen beitrag dazu gelesen und ein bissl im internet deswegen rumgestöbert :D .
ich finde es ziemlich bemerkenswert und aufregend, dass man sogar schon ein "nanoauto" damit "bauen" konnte oder das sie mal die heutigen computerchips, die auf siliziumbasis bauen, ablösen soll. zu dem bedietet sie neue möglichkeiten krebs zu heilen.
also, ich wollte mal wissen was ihr von der nanotechnolgie haltet. welche vorteile oder nachteile hat sie eurer meinung nach? und was mich mal ineteressieren würde, ob hier einer/e das sogar studiert oder als nebenfach hat.


grüße

andreas

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"Es ist ein Zauber der Chemie, dass man aus einem giftigen Gas (Ammoniak) durch einfaches Verbrennen zwei Produkte gewinnen kann, die natürliche Bestandteile der Luft sind." (Plichta)


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BeitragVerfasst: 27.05. 2006 19:59 
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Habe mich nie näher damit auseinander gesetzt, wundere mich nur hin und wieder, dass man das direkt studieren kann... Fände das frühestens als Master-Programm sinnvoll, vielleicht sogar erst als Nachdiplomstudiengang oder gar nicht, sondern nur als Studiengang sondern als Forschungsrichtung...

Es ist bestimmt ein wichtiges Forschungsgebiet, aber meiner Ansicht nach eher ein interdisziplinäres, irgendwo zwischen Chemie und Experimentalphysik, vielleicht mit einem Anteil Molekularbiologie, aber das ist ja auch schon fast Chemie...


Grüsse
alpha

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But it ain't about how hard ya hit. It's about how hard you can get it and keep moving forward.

Rocky Balboa


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BeitragVerfasst: 27.05. 2006 20:21 
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Assi-Schreck
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naja, das mit dem direkt studieren ist auch so ne sache. das kann man nämlich nur an wenigen unis ( in deutschland) wirklich als eigenständiges fach studieren.

manche wissenschaflter behaupeten gar, dass es die technologie ist, die das 21. jahrhundert so verändern werde, wie einst das auto im 20. jahrhundert. was hälst du denn davon? ist es eher übertrieben sowas zu sagen oder nicht?

ach den artikel, wovon den ich im ersten beirtag erwähnt habe, habe ich in der neuen ausgabe der natonal gepgraphic gelesen. war wirklich sehr interessant.

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BeitragVerfasst: 28.05. 2006 07:40 
ICh habe mal ein Praktikum in der Chemie der Kolloidalen Lösungen ("Kolloidchemie") gemacht..... das ist schon ganz interessant, wenn man 100 Goldatomen sagen kann, daß diese sich bitte in einem Tetraeder anordnen sollen (die ZAhl stimmt wohl nicht, läßt sich aber berechnen..)
Wir hatten mehrere Reagenzgläser mit unterschiedlich großen Goldclustern bekommen, die aufgrund der Anzahl der Goldatome verschieden farbig waren....... bei so geringer Anzahl an Goldatomen verschwinden die "metallischen" Eigenschaften, weil VAlenz- und Leitungsband nicht mehr so überlappen.... aich also mehr wie ein HAlbleiter oder Photohalbleiter verhalten! UND DAS IST ABGEFAHREN! 8)

CAbrinha am Strand


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BeitragVerfasst: 28.05. 2006 09:58 
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andreas hat geschrieben:
manche wissenschaflter behaupeten gar, dass es die technologie ist, die das 21. jahrhundert so verändern werde, wie einst das auto im 20. jahrhundert.


Ich finde es verfrüht, so etwas zu sagen. Kein Mensch kann wissen, wie sich die Technologie in den nächsten fünfzig bis hundert Jahren verändert! - Was es an neuen Dingen gibt, die wichtiger sind, wie wichtig die Nanotechnologie wirklich wird etc.
Hätte vor hundert Jahren jemand gesagt, das Auto werde der wichtigste technologische Schritt im 20. Jahrhundert, so möchte ich ihn doch fragen, was mit den Computern ist...

Vielleicht ist die Nanotechnologie auch nur eine Träumerei, welche nicht wesentlich über die akademischen Grenzen anwendbar ist - oder dann nur in Form von Spielereien wie den teflonbeschichteten Töpfen.
Ob der Quantencomputer je gebaut wird, von dem sie träumen, steht in den Sternen, ob sich für die Medizin die geträumten Fortschritte erreichen lassen, ist wohl auch noch ungewiss.

Die Wichtigkeit einer Technologie lässt sich meiner Meinung nach immer erst nach der grossflächigen Einführung wirklich erfassen...


Grüsse
alpha

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Rocky Balboa


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BeitragVerfasst: 30.05. 2006 18:42 
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Assi-Schreck
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weiß denn jemand, wie man das über ein normales chemiestudium studieren kann? also auf was muss man sich da spezialisieren?

grüße

andreas

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 Betreff des Beitrags: Studium nano
BeitragVerfasst: 01.06. 2006 09:12 
Es gibt z.B. in Erlangen den dreisemestrigen Masterstudiengang "Molecular Nano Science". Angeboten wird dort auch ein zugehöriger Bachelor, der aber im Groben nur Chemie beinhaltet. Für den Master sollte die Zulassung mit einem Chemie-Bachelor einer anderen Uni kein Problem sein. Ich kenne einige Leute dort und ich persönlich hlte jetzt nichtsooo viel vom dort gebotenen.

Was aber bedenkenlos empfehlen kann: Studiengang Nano Science in Basel. Ja, die Schweiz ist teuer, aber wenn Du Dirs leisten kannst studier dort.

Gruß zonko


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.06. 2006 08:55 
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Assi-Schreck
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Registriert: 09.06. 2003 17:41
Beiträge: 648
Wohnort: Kiel
Spezialisierung auf "Kolloidchemie"..... in Kiel....

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Was gibt es besseres, als aus virtuellen Zuständen harmonisch zu relaxieren...


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