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 Betreff des Beitrags: Titration starke Base mit schwacher Säure
BeitragVerfasst: 30.04. 2011 10:47 
Hallo,
ich habe eine wichtige Frage an euch, die ich bis Dienstag wissen muss. Ich habe eine definierte Menge einer starken Base und gebe verschiedene steigende Volumina einer schwachen Säure hinzu. Um den pH-Wert vor dem Äquvivalentspunkt zu berechnen, wurde mir erzählt, wird die Henderson Hasselbach Gleichung angewendet. Warum ist das so? Im Internet und in Büchern finde ich nur die Titration einer schwachen Säure mit einer starken Base. In dem Fall hätte ich ja am Anfang der Titration einen Überschuss an Säure. In meinem Fall ist es ja genau umgekehrt. Da habe ich am Anfang einen Überschuss an Base.
Es wäre echt nett, wenn ihr mir schnell helfen könntet.
viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Titration starke Base mit schwacher Säure
BeitragVerfasst: 30.04. 2011 11:38 
hast du da irgendwelche zahlen gegeben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Titration starke Base mit schwacher Säure
BeitragVerfasst: 30.04. 2011 11:54 
Ja, ich erstelle eine Kalibrierreihe, bei der ich zu 5 ml NaOH 0.2,0.5,1,2,5...10 ml Essigsäure hinzugebe. Es ist zwar keine klassische Titration, wird aber wie eine behandelt. Ich soll den pH-Wert vor, während und nach dem Äquvivalentspunkt berechnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Titration starke Base mit schwacher Säure
BeitragVerfasst: 30.04. 2011 19:23 
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Beiträge: 4268
Vor dem Aequivalenzpunkt neutralisierst du ja "einfach" einen Teil der Base mit der Saeure und hast folglich eine geringere effektive Konzentration der Base, aber kannst den pH nach der Formel fuer eine starke Base berechnen.

Ab/um/nach dem Aequivalenzpunkt hast du ja alle starke Base neutralisiert - und entsprechend hast du ein Gemisch von Essigsaeure und Acetat - dies ist charakteristisch fuer einen Puffer und folglich ist Henderson-Hasselbalch die richtige Gleichung.

Gruesse
alpha

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