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Feststoffe wie z.B. NaCl sind fest und haben eine starre Form, weil es kovalente Bindungen zwischen den Atomen gibt.
In Flüssigkeiten bewegen sich die Moleküle zu schnell um eine solche starre Struktur einzunehmen. Zwischen den Molekülen herrschen jedoch Kräfte, so dass die Teilchen dennoch nicht ganz frei beweglich sind wie im Gas. Hier herrschen z.B. noch die H-Brücken-Bindungen.
Im Gas können sich die Teilchen völlig frei bewegen. Methan z.B. kann keine H-Brücken ausbilden. Es gibt auch kein festes Netzwerk zwischen allen Atomen, wie bei NaCl. Die einzigen Kräfte, die wirken können sind die v.d.Waals-Kräfte; also Dipol-Dipol-Wechselwirkungen. Die CH4-Moleküle können sich frei bewegen => kein Feststoff.
Da auch keine weiteren intermolekularen WW (außer v.d.W.) möglich => auch keine Flüssigkeit.
Die Begründung warum MEthan ein Gas ist, muss also über die Erklärung erfolgen warum es kein Feststoff/Flüssigkeit sein kann.
ich finde die antwort etwas verbesserungsbeduerftig:
a) in NaCl gibt es eine Ionenbindung, keine kovalente
b) Dass Teilchen sich in Fluessigkeiten zu schnell bewegen um fest zu sein, ist doch auch keine Erklaerung. Die Kraefte (vdW, Dipol, etc) die zwischen den Molekuelen wirken, sind eben nicht stark genug um gegen die Energie, die die Temperatur den Teilchen zur Verfuegung stellt anzukommen. Nimmst Du diese weg (abkuehlen) wird die Fluessigkeit fest.
c) zuerst mal wirfst du hier dipol-dipol-WW und vdW-WW in einen Topf. Unter vdW-Kraeften versteht man aber die WW von induzierten Dipolen an eigentlich unpolaren Molekuelen/Molekuelteilen, unter Dipol-Dipol diejenigen zwischen permanenten Dipolen.
Warum ist Methan jeztz ein Gas? Da es unpolar ist, koennen tatsaehlich nur vdW-Kraefte wirken. Wie gesagt sind das induzierte Dipolmomente. Je Groesser die Molekueloberflaeche ist, dest mehr Raum gibt es, solche Dipole zu induzieren. Zusaetzlich haengt es von der Polarisierbarkeit ab, wie gross die induzierten Dipolmomente sind. Vergleichst Du aber mit anderen linearen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, dann sollte die Polarisierbarkeit bei diesen ungefaehr gleich sein. Wenn die Ketten laenger werden, sind diese Stoffe aber fluessig und irgendwann fest.
Das kann man (neben Molekulargewicht und Sterik im Kristall) auch damit begruenden, dass bei den laengeren Ketten die Oberflaeche groesser ist und daher mehr vdW-Kraefte pro Molekuel auftreten, die die Molekuele zusammenhalten.
Registriert: 01.07. 2005 14:54 Beiträge: 368 Wohnort: Zwickau & Halle
Das sind meines Wissens nach glühende Rußteilchen. Da es (durch die geschlossene Luftzufuhr) kein ausreichendes Sauerstoffangebot für eine vollständige Verbrennung gibt, fliegen kleine Kohlenstoffpartikel (=Ruß) durch die Gegend, die sind natürlich heiß und glühen daher.
_________________ Eine Theorie sollte so einfach wie möglich sein, aber nicht einfacher. (A. Einstein)
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