binaryplease hat geschrieben:
1. Wie lange muss ich ungefähr noch für Übungen und Nacharbeiten einplanen?
2. Ist die Komplexität der Übungszettel mit der bei Mathe zu verlgleichen, sind die einfacher, schwerer, wie llange braucht ihr so im Durchschnitt?
3. Wenn ich Monatag bis Freitag von 8-18 in der Uni bin und dann z.B. 2 Stunden da belibe um den Rest auftzuarbeiten und dei Übungen zu machen, wäre das Realistisch?
1. Das kann man schwer sagen, weil das von Semester zu Semester unterschiedlich ausfällt und natürlich auch von einem selbst abhängt. Am Anfang gab es bei uns noch Übungszettel zum Abgeben in Mathe und Physik, so konnte man nämlich Punkte für die Klausur sammeln. Wenn man sie nicht gemacht und abgegeben hat, dann musste man eben min. 50% in der Klausur schaffen um zu Bestehen, da keine Bonuspunkte aus der Übung.
In AC und OC hatten wir Seminare, manchmal gabs Übungszettel, manchmal nicht. Zum Abgeben waren die nie, aber es konnte durchaus vorkommen, dass man im Seminar was gefragt wurde oder einen Mechanismus an die Tafel zeichnen musste.
Die meiste Zeit denke ich haben nicht diese Übungszettel verschlungen, sondern das Schreiben der Protokolle für jeden einzelnen Versuch. Je nach Praktikum mussten die teilweise sehr umfangreich sein, da sie noch einen großen Theorieteil umfassen musste und nicht nur plump die knappe Theorie hinter dem Versuch.
So was ist Uni- und Betreuer-abhängig.
Zur Komplexität kann man eigentlich auch nichts sagen, denn wenn einem etwas leicht fällt klassifiziert man es ohnehin automatisch als weniger komplex, wie etwas was einem schwer fällt, das ist also sehr subjektiv.
Die Zeit am Nachmittag verbringt man ja in der Regel im Labor und vormittags dann in der Vorlesung und Seminaren. An einigen Unis habe ich nun auch schon (anhand des Studienplans) gesehen, dass die ersten Semester dramatisch abgespeckt wurden und die Leute teilweise nur noch 2 Nachmittage im Labor sein müssen oder mehr als 2 Tage dafür aber nicht das komplette Semester. Das unterscheidet sich auch von Uni zu Uni, und seit der Bachelor-Umstellung viel mehr als früher.
Ist es realistisch noch nach einem langen Tag an der Uni in die Bib zu gehen? Nun ja, das hängt von deiner Ausdauer ab. Irgendwann will man ja auch mal nach Hause bzw. irgendwann ist auch mal die Luft raus und man muss erstmal den Kopf frei bekommen, damit Neues reinpasst. Ein weiteres Kriterium sind natürlich noch doe Öffnungszeiten der Bib - nicht alle haben bis 20 Uhr oder länger offen. Auch nicht alle haben noch samstags geöffnet - da musst du dich dann auch erstmal schlau machen.
Wieviel Zeit du für Freizeit und Freundin noch hast, hängt auch viel von dir ab - wie leicht fällt dir das Studium, wie ehrgeizig bist du.....
Freizeit hat man immer etwas und braucht man auch, aber es gibt Phasen wie vor Klausuren, oder auch wenn ein Versuch im Labor nicht klappt und x-mal wiederholt werden muss, wo man halt nur am Studieren ist. Und wenn du nach einem 8-18 Uhr-Tag noch 2 Stunden zum Lernen an der Uni bleiben willst, dann kannst du dir ja selber ausrechnen wieviel Zeit noch für die Freundin bleibt!