Gast hat geschrieben:
Ein paar Fragen:
1. Man steht ja viel im Labor; versauert man da alleine oder verbringt man viel Zeit mit anderen ?
Du stehst ja nicht alleine im Labor, sondern mit vielen Kommilitonen. Da werden sich schon Freundschaften bilden. Mit allen kommt man meist nicht gut an, das liegt in der Natur der Sache, aber genauso wie in einem Büro, oder auf dem Bau oder sonstiges, unterhält man sich auch im Labor und steht nicht schweigend 5 Stunden am Tag bei seinen Versuchen.
Gast hat geschrieben:
2. Vorurteil: Sitzen in Chemie die Nerds und in BWL die Draufgänger?
Eigentlich lauten die Vorurteile bzgl. BWL doch etwas anders, denn nach dem Vorurteil sitzen in BWL arrogante Leute, denen Geld wichtiger ist als alles andere. Und Nerds in Chemie - naja, man muss sich halt schon anstrengen, wenn man das Studium durchstehen will. Vormittags Vorlesungen und nachmittags Labor hat halt nicht so viel mit dem angeblich so lockeren Leben der Studenten zu tun. Deshalb haben Chemiestudenten aber durchaus auch Beziehungen und Hobbies.
Gast hat geschrieben:
3. Knüpft man schwerer soziale Kontakte als in anderen Studiengängen (z.B Geisteswissenschaften) ?
Wieso sollte man in Chemie schwerer Kontakte knüpfen? Man verbringt ja quasi den ganzen Tag zusammen, da ist es schon fast einfacher innerhalb der eigenen Reihe gleich mal Kontakte zu knüpfen - z.B. mit den Benchnachbarn im Labor.
Ansonsten hat man auch Wochenenden und Semesterferien und je nach Energielevel kann man auch mal abends weggehen.