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Betreff des Beitrags: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 20.07. 2008 15:41
Hi Leute,
ich habe mein Abi dieses Jahr gut hinter mich gebracht und überlege nun, ob ich lieber Chemie oder Pharmazie studieren will...
Allgemein würde ich sagen, dass mich das Chemiestudium eher reizen und auch interessieren würde, weil ich vor allem mit medizinischen Dingen nicht so klar komme (kann absolut kein Blut sehen ).
Allerdings hatte ich in meienr Lebensplanung auch nicht unbedingt vorgesehen erst mit 35 oder so Mutter zu werden, was ja bei einem Chemiestudium ganz schnell passieren kann, wenn ich erstmal bis 28 oder 29 zur Promotion brauche und dann ja vielleicht auch erstmal etwas arbeiten gehen wollte...
Deshalb hier meine Frage: Ist es möglich während des Chemie-Studiums Kinder zu bekommen und auch anschließend gut zu umsorgen?? Vielleicht nach dem Bachelor oder Master?
...weil wenn nicht, würde ich das Pharmaziestudium vielleicht doch vorziehen, weil es einfach die Option bietet nach 5 Jahren fertig zu sein und trotzdem nen Job zu bekommen.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 21.07. 2008 07:32
Hi. Sobald du schwanger bist hast du die pflicht das zu melden und darfst ab dem moment kein chemisches labor mehr betreten...zumindest soweit ich dass weiss. Bei uns musste jemand wegen ungewollter schwangerschaft die promotion ab- bzw. unterbrechen.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 21.07. 2008 08:37
Muss es denn unbedingt eine Promotion sein?
So würde ich erst mal antworten
Wenn DU vor hast zu Promovieren ist es fast gleich ob Du Chemie, Pharmazie, Biologie oder Biochemie studierst.... das dauert einfach seine Zeit. Kombinationsstudiengänge wie Chemische Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingeieurwesen oder Wirtschaftschemie (z.B. in Düsseldorf ) haben derzeit den Vorteil, dass viele Absolventen (die besseren) ohne Promotion problemlos einen Einstieg in den Beruf finden.
überlege nun, ob ich lieber Chemie oder Pharmazie studieren will...
Allgemein würde ich sagen, dass mich das Chemiestudium eher reizen und auch interessieren würde, weil ich vor allem mit medizinischen Dingen nicht so klar komme (kann absolut kein Blut sehen ).
Was verstehst du unter medizinischen Dingen? In Pharmazie ist eigentlich nichts medizinisches und mit Blut hast du auch nichts zu tun.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 21.07. 2008 10:09
Reagenzglasschrubber
Registriert: 20.07. 2008 15:22 Beiträge: 47
Wow...sofort abbrechen, wenn man schwanger wird ist ja hart...
Das Problem bei anderen Studiengängen wäre einfach, dass sie mich nicht so interessieren, wie die reine Naturwissenschaft. Ich möchte eigentlich nicht so viel mit Technik oder Wirtschaft machen, weil es einfach Bereiche sind, mit denen ich echt zu kämpfen hätten, wollte ich sie lernen, da einfach das Interesse fehlt.
Vielleicht war "medizinische Dinge" nicht ganz so gut gewählt. Ich hätte zum einen schon etwas Probleme mit Anatomie, denk ich, weil ich aus Erfahrungen aus dem Biounterricht weiß, dass mir bei solchen Themen schwindlig wird. Außerdem habe ich auch gehört, dass man als Apotheker Blut sehen können müsste, weil man zum Beispiel Blut abnehmen muss für Blutzuckerspiegeluntersuchungen oder weil es auch sein kann, dass Leute mit Verletzungen in die Apotheke kommen um nach Hilfe zu fragen - da wärs schon blöd, wenn da die Beine nachgeben und ich plötzlich auf dem Boden läge Und auch die Berufe in der Industrie, haben ja beim Pharmazeuten meistens wahrscheinlich mit Medikamenten zu tun, bei deren Kontrolle ich mir vorstellen könnte, auch mit Blut in Berührung zu kommen, oder?
Wow...sofort abbrechen, wenn man schwanger wird ist ja hart...
Naja, unterbrechen ist wohl wirklich der richtigere Begriff. Denn du kannst später wieder weitermachen. Und das betrifft nicht nur die Promotion, sondern natürlich auch das normale Studium. Da könntest du noch Seminare und Vorlesungen besuchen und "ungefährliche" Praktika. Soll heißen, du darfst nur solche Dinge nicht mehr machen, wo du mit Chemikalien oder anderen Substanzen in Kontakt kommst, die im Verdacht stehen oder auch nachweislich teratogen sind. Deshalb wird den Frauen schon zu Beginn des Studium von Professoren und Assistenten eingetrichtert sofort Bescheid zu geben, wenn man schwanger ist. Dann wird je nach Art des Praktikums, das man gerade macht, evtl. auch nach Möglichkeiten gesucht dieses trotz Schwangerschaft zu beenden.
psycho hat geschrieben:
Vielleicht war "medizinische Dinge" nicht ganz so gut gewählt. Ich hätte zum einen schon etwas Probleme mit Anatomie, denk ich, weil ich aus Erfahrungen aus dem Biounterricht weiß, dass mir bei solchen Themen schwindlig wird.
Naja, in der Physio-Vorlesung werden Sachen ja nur theoretisch besprochen. Z.B. wie funktioniert die Blutgerinnung, wie funktioniert der Muskel, das Herz etc. pp.
psycho hat geschrieben:
Außerdem habe ich auch gehört, dass man als Apotheker Blut sehen können müsste, weil man zum Beispiel Blut abnehmen muss für Blutzuckerspiegeluntersuchungen oder weil es auch sein kann, dass Leute mit Verletzungen in die Apotheke kommen um nach Hilfe zu fragen - da wärs schon blöd, wenn da die Beine nachgeben und ich plötzlich auf dem Boden läge
Wie oft tatsächlich jemand mit ner Verletzung in die Apo kommt weiss ich nicht. Was das Blutzuckermessen angeht: da gibts nen Pieks in den Finger, einen Minitropfen Blut, der kommt auf ein Messstäbchen und fertig.
Aber solltest du mit Blut wirklich Probleme haben, dann sag das einfach, denn in einer Apo arbeiten mehr Leute und nicht nur du. Dann muss so was halt jemand übernehmen, der kein Problem mit Blut hat.
psycho hat geschrieben:
Und auch die Berufe in der Industrie, haben ja beim Pharmazeuten meistens wahrscheinlich mit Medikamenten zu tun, bei deren Kontrolle ich mir vorstellen könnte, auch mit Blut in Berührung zu kommen, oder?
Es gibt so viele Jobs in der Industrie, da wird sich ganz sicher einer finden lassen wo du kein Blut sehen musst. Ich glaub du hast eine falsche Vorstellung vom Job eines Pharmazeute in der Industrie. Die Medikamente werden evtl. irgendwann mal an Tieren getestet, wo man dann vermutlich auch mal Blut sieht. Allerdings brauchst du ja nicht gerade einen Job in der Industrie anzunehmen, wo du Tierversuche machen musst. Wobei man hierzu sagen muss, dass man für die meisten Jobs in der Industrie eine Promotion braucht.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 21.07. 2008 11:07
Reagenzglasschrubber
Registriert: 20.07. 2008 15:22 Beiträge: 47
Na gut, einige Praktika nicht mitmachen, das ginge ja noch. Aber meint ihr denn, es wäre auch im Anschluss an die Schwangerschaft möglich, das Chemiestudium mit einem Kind unter einen Hut zu bekommen? Also von dem was man so hört, scheint ein Chemiestudium ja sehr aufwendig zu sein: von 8 Uhr bis 18.30Uhr in der Uni und dann noch Protokolle schreiben und lernen... Da bliebe ein Kind ja ganz schön auf der Strecke... Oder ist es nur am Anfang so hart und wird besser mit der Zeit? Denn ich hätte ja sowieso nicht vor, während des Bachelors ein Kind zu bekommen. Und ich weiß auch, dass es in Berlin zum Beispiel an der TU auch Kinderbetreuung für Kinder ab 2 Monaten gibt.
Also ich würde auch mit dem Pharmaziestudium die Promotion anstreben um in die Industrie zu gelangen, allerdings bäte sich eben auch die Möglichkeit, nach den 5 Jahren (wo man ja zumindest im 5.Jahr schonmal etwas Geld verdienen würde im praktischen Jahr) ein Kind zu bekommen und anschließend erstmal etwas in einer Apotheke zu arbeiten, wo man Geld ansparen könnte und vielleicht noch etwas mehr Zeit für die Kinderbetreuung hätte, da man nach dem Arbeitstag immerhin nicht mehr lernen etc. müsste. Wenn das Kind dann etwas älter wäre (Kindergartenalter), wäre es möglich die Promotion nachzuholen und in die Industrie zu gehen.
Nur, dass die Bereiche in der Industrie, die mich eher interessieren würden, vermutlich nur mit einem Chemiestudium zu erreichen wären, mit Pharmazie müsste ich da also vermutlich Abstriche machen.
Wenn du dich mit dem Vater gut absprichst klappt das vllt. Und im Master vermutlich auch noch eher als im Bachelor. Allerdings wird es wirklich sehr anstrengend.
psycho hat geschrieben:
wäre es möglich die Promotion nachzuholen und in die Industrie zu gehen.
Du kannst immer eine Promotion machen, wenn du einen Doktorvater findest. Allgemein ist es aber meist so, dass Leute, die nach dem Studium erstmal zum Arbeiten anfangen und dann evtl. später noch promovieren, dann doch lieber nicht mehr promovieren, weil sie einen guten Job haben und Geld verdienen.
Und hängt natürlich auch davon ab, was bei dir "später" ist. Denn die Industrie wartet auch nicht auf dich.
psycho hat geschrieben:
Nur, dass die Bereiche in der Industrie, die mich eher interessieren würden, vermutlich nur mit einem Chemiestudium zu erreichen wären,
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 21.07. 2008 11:45
Reagenzglasschrubber
Registriert: 20.07. 2008 15:22 Beiträge: 47
Mh...klappt vielleicht, hört sich aber vage an ich weiß natürlich, dass man schlecht allgemeingültige Aussagen bei sowas treffen kann , aber ich hab Angst, entweder das Studium nicht zu schaffen oder noch schlimmer: eine schlechte Mutter zu werden! Aber erlebt habt ihr es anscheinend noch nicht, dass es jemand versucht hat, beides gleichzeitig zu schaffen, oder?
Ja, ich hätte auch bedenken, ob ich dann wirklich später noch eine Promotion ranhänge, aber wenn mir die Arbeit in der Apotheke wirklich gefallen würde und ich der Meinug wäre genug zu verdienen, wäre es ja auch nicht so schlimm, die Promotion sein zu lassen. Und wenn mir die Arbeit nicht gefällt, denke ich schon, dass ich ehrgeizig genug wäre, es nachzuholen. Es wäre ja auch nicht soooo spät, wann ich dann in die Industrie gehen würde, denn wenn ich etwa mit 25 Mutter würde, dann noch drei Jahre arbeitete bis das Kind in die KITA könnte und auch mein Partner voraussichtlich fest im Berufsleben stünde, dann noch etwa drei Jahre bis zur Promotion und dann wäre ich etwa 31 oder auch 32 Jahre alt. Ich könnte mir zumindest nicht vorstellen, dass ich damit schon zu alt für die Industri wäre.
Also so ganz genau würde ich mich da jetzt noch nicht festlegen, in welchen Bereich ich gerne will, da ich denke, dass man im Studium am ehsten mitbekommt, was einem wirklich liegt. Aber im Moment wäre es eher sowas wie Treib-, Kunst- oder Farbstoffe, die mich reizen würden oder vielleicht auch etwas in Richtung Analytik oder Umweltschutz.
Es kann dir auch niemand sagen ob du das Chemiestudium ohne Kind schaffst, weil das auch immer von einem persoenlich abhaengt. Und aus persoenlicher Erfahrung ob es machbar ist oder nicht kann ich nichts sagen, denn ich habe kein Kind. Ich kann dir nur sagen, dass das Studium an sich eben schon sehr anstrengend ist und ein Kind macht es da natuerlich nicht einfacher.
In Naturwissenschaften findet man Muetter mit Kind eher selten, weil es durch die langen Tage an der Uni und die Laborarbeit eben wesentlich schwerer ist Kind und Studium miteinander zu vereinbaren, als in BWL oder den Geisteswissenschaften.
Was man dann schon eher trifft sind Eltern waehrend der Promotion, denn hier kann man sich (natuerlich abhaengig vom Chef) die Zeit viel freier einteilen. Zu den Studentenpraktika, die man betreuen muss, muss man dann logischerweise da sein, aber die restlichen Zeit ist frei einteilbar. So kannst du auch mal spaeter ins Labor kommen und dafuer spaeter gehen. Oder du gehst eben mal frueher, weil du dein Kind aus der Kita oder so abholen musst.
Grundsaetzlich wuerd ich ein Kind erst nach dem Bachelor anraten; denn der Bachelor ist viel zu stressig um noch ein Kind unterzubringen. Im Master wirds dann i.d.R. schon etwas entspannter und zur Promotion hab ich ja grad schon was geschrieben.
psycho hat geschrieben:
Also so ganz genau würde ich mich da jetzt noch nicht festlegen, in welchen Bereich ich gerne will, da ich denke, dass man im Studium am ehsten mitbekommt, was einem wirklich liegt.
Richtig; meist entdeckt man da auch Sachen fuer sich von denen man vorher gar nichts wusste.
psycho hat geschrieben:
Aber im Moment wäre es eher sowas wie Treib-, Kunst- oder Farbstoffe, die mich reizen würden oder vielleicht auch etwas in Richtung Analytik oder Umweltschutz.
In diesen Faellen Chemie studieren; da bringt dir Pharmazie nichts.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 23.07. 2008 19:12
Moderator
Registriert: 27.01. 2006 13:36 Beiträge: 639 Wohnort: nahe Bonn
Also ein Kommilitone von mir ist (glaube im 5. Semester) "ungeplant" Papa geworden. Die ebenso "ungeplante" Mutter war da im 3. Semester. Beide haben ihr Studium recht fix durchgezogen (11 bzw. 12 Semester). Es ist also definitv machbar. Klar ist aber auch, dass das Leben dann ziemlich stressig wird und man sehr gut organisisert sein muss und einen Partner braucht, auf den man sich verlassen kann. Erleichterung verschaffen nah wohnende Großeltern, die Uni-Kita und natürlich Kommilitonen, die evtl. schon mal beim Protokoll schreiben den größeren Part übernehmen, versäumte Vorlesungen kopieren oder einfach mal Babysitten. Man muss definitiv weder Studium noch Promotion wegen einer Schwangerschaft abbrechen, sondern lediglich für eine gewisse Zeit unterbrechen. Beim Studium bezieht das sich allerdings auch nur auf den praktischen Teil. Es ist definitiv MÖGLICH. Inwieweit es - zumindest im Grundstudium bzw. Bachelor - wünschenswert ist, ist eine andere Sache. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Rückblickend auf meine Studienzeit muss ich sagen, dass ich das vor dem 6. Semester nicht hätte haben wollen. Da war ich mit dem Studium vollkommen ausgelastet. Danach wurden die Zeiten flexibler, da viele Praktika und nur noch wenige Vorlesungen anstanden. Da hätte ich mir Nachwuchs dann schon vorstellen können.
Ob Kinderwunsch ein Kriterium für die Studienfachwahl sein sollte, bezweifle ich allerdings. Mit Deinem Studienfach lebst Du vermutlich ziemlich viele Jahre. Du solltest an dem Beruf später Spaß haben. Das mit dem Nachwuchs kann sich auch schon mal ungewollt ins Leben schleichen... Der Zeitpunkt ist - mit Vernunft die Lebensplanung gemacht - vermutlich nie perfekt. "Zeit" zur Familiengründung hat man eigentlich erst, wenn man richtig im Job drin ist. Dann ist nach Studium, Promotion und Berufserfahrung aber evtl. etwas spät...
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 23.07. 2008 21:26
Reagenzglasschrubber
Registriert: 20.07. 2008 15:22 Beiträge: 47
Na das baut doch auf
Also ich glaube das hatte ich zwar schon geschrieben, aber ich wollte nochmal betonen, dass ich natürlich nicht vorhabe, während des Bachelors ein Kind zu bekommen! Ich will zwar nich erst mit über 30 Mutter werden, aber mit 22 oder 23 muss es auch nicht unbedingt sein^^. Es ging auch eher um die Zeit des Masters oder der Promotion.
Das mit dem ob der Kinderwunsch ein Kriterium für das gewählte Fach sein sollte, hab ich mir auch schon überlegt. Am Ende gibt es unerwartet nen Trennungsgrund und ich habe gar keinen Kinderwunsch mehr, weil gar kein entsprechender Partner mehr da wäre, und ärgere mich dann über den "unerwünschten" Studiengang.
Also vielen Dank für die Hilfe! Dann werde ich es vermutlich (ich schränke es noch ein, weil ich meine Stimmungsschwankungen kenne^^) mit Chemie versuchen!
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 23.10. 2008 13:11
Also ich kann dich gut verstehen, mir geht es genauso. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich schon 22 bin. Ich hab ein Jahr in der schule wiederholt und einmal den Studiengang gewechselt. Hab dadurch sehr viel zeit verloren. Ich habe mir überlegt, ich mache erstmal den bachelor, dann vielleicht master wirtschaftschemie oder so. Ich denke mal, man wird auch ohne promotion nen guten job bekommen, besonders, da viele geburtenstarke jahrgänge wegfallen in der arbeitswelt. Man spricht ja jetzt schon von einem fachkräftemangel. Promovieren will ich auch nicht unbedingt. Kann man eigentlich auch promovieren ohne im labor zu stehen? also ich versteh dich wirklich, denn ich möchte auch nicht erst mit 40 kinder bekommen ( ich möchte wohl drei stück haben. und zur geburt zählt ja nicht nur schwangerschaft und geburt sondern auch das jahr danach und alles) Aber mit 35 oder 36 kinder bekommen, das sitzt (hoffentlich) drin.
Betreff des Beitrags: Re: Familienplanung während des Studiums?
Verfasst: 19.10. 2011 08:06
Hi! Ich studiere Chemie im 9. Semster, bin also bald fertig. Rückblickend kann ich dir nur empfehlen erst Studium, dann Kind. Ich habe zwar kein Kind, aber ich hätte und habe auch keine Zeit dafür. Chemie studieren heißt Labor, Vorlesung,Seminar, Lernen und das 5 Jahre lang. Auch kann ich mir nicht vorstellen neben der Promotion mich noch ausreichend um ein Kind zu kümmern, denn wenn eine Reaktion mal länger dauert stehst du eben bis nachts im Labor (außer in der theoretischen Chemie->PC-Arbeit). Man kann aber mit 25 Jahren locker mit dem Studium fertig werden und dann mit 28 promoviert sein. Ich persönlich werde mit 24 Jahren mit meinem Masterstudium fertig. Danach bist du noch nicht zu alt zum Kinder kriegen.
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