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 Betreff des Beitrags: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 31.01. 2011 14:31 
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Laborratte
Laborratte

Registriert: 31.01. 2011 14:19
Beiträge: 2
huhu leute,
ich studiere zur zeit chemieingenieurwesen an der tu dresden und finde den matheanteil zu krass. spiele schon öfters mit dem gedanken einen fachwechsel zu chemie zu machen. habe von dem studiengang eigentlich mehr chemie und weniger mathematik erwartet, klar mathe ist auch in einem reinen chemiestudium vorhanden aber doch recht fachbezogen. mathe an sich blick ich in bezug auf chemie, mit dem rest tu ich mich aber leider ziemlich schwer.
nun zu meiner frage, wie siehts konkret mit dem matheanteil im chemiestudium aus? ist er mit dem von einem ingenieurstudiengang vergleichbar oder doch moderater? wäre dankbar für einige beispiele was man im chemiestudium in sachen mathe draufhaben muss, damit ich einen ungefähren vergleich habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 31.01. 2011 15:35 
Wenn damit angewandte chemie ( bachelor of science ) gemeint ist :

http://www.fh-aachen.de/fileadmin/studi ... hemie.html

Klick da mal auf ,,mathematik"


- Mathematische Grundlagen und Grundstrukturen
- Funktionen
- Folgen, Reihen, Grenzwerte
- Differential- und Integralrechnung einer Veränderlicher
- Grundlagen der Vektorrechnung und analytischen Geometrie
- Einführung in numerische Lösungen


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 31.01. 2011 16:10 
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Laborratte
Laborratte

Registriert: 31.01. 2011 14:19
Beiträge: 2
wo liegt denn der genaue unterschied zwischen chemie und angewandter chemie? meinte eigentlich nur chemie oder ist das einfach das gleiche und heißt bei einigen hochschulen nur anders?


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 31.01. 2011 16:48 
Okay kann sein dass angewandte chemie doch bisschen was anderes ist, mein fehler sorry .

Hier Infos von der Uni Köln.

http://fgchemie.uni-koeln.de/bachelor.h ... 7%27%3D%27

Ist aber ziemlich das selbe


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 09.02. 2011 23:22 
Wäre interessant wenn sich jmd mit erfahrung zum thema äussern könnte


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 10.02. 2011 09:44 
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Beiträge: 1045
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Naja, Ingenieurwissenschaften sind dafür bekannt, dass die Mathe- und Physikanteile hoch sind. Daher gibt es diese Studiengänge an TUs, da die TUs auch bzgl. reiner Chemie dafür bekannt sind ihre Schwerpunkte auf physikalische/technische Chemie zu legen.

Der reine Matheanteil (also die Mathevorlesungen) im reinen Chemiestudium sind gering. Man hat im 1. und 2. Semester je eine Vorlesung mit Übungen. Hatte man Mathe-LK kommt einem sehr viel vom stoff sehr bekannt vor. In Frankfurt waren die Klausuren doch sehr an den Übungsaufgaben orientiert, wenn man diese also gemacht hatte und sich auch mit dem Stoff auseinandergesetzt hat waren die Klausuren problemlos zu bestehen.

Dann gibt es da eben noch die physikalische Chemie. In Frankfurt wurde da viel Wert auf Herleitungen und Beweise gelegt, für diese braucht man natürlich Mathe; aber auch das war zu schaffen, wenn man in die Seminare und Vorlesungen gegangen ist.

Mit dem neuen Bachelor/Master-System kann man seine Schwerpunkte je nach Uni besser steuern. Ganz abwählen kann man physikalische Chemie nicht, aber man kann es je nach Uni auf ein Minimum reduzieren. Da lohnt es sich durchaus sich durch die Internetseiten der einzelnen Unis zu kämpfen um das nachzulesen.

Generell würde ich also durchaus behaupten, dass der Matheanteil in einem reinen Chemiestudium geringer ist als in einem Ingenieursstudium. Ob du allerdings damit besser klar kommst kann ich natürlich nicht sagen, da ich auch nicht weiß wo genau deine Probleme mit Mathe liegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: matheanteil im reinen chemiestudium
BeitragVerfasst: 10.02. 2011 19:03 
Danke, sehr hilfreicher Beitrag.
Ich denk ich werd mal die Studienberatung aufsuchen die haben vlt. Erfahrung mit sowas.


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