Takatonga hat geschrieben:
also ich frage euch mal, was man denn so machen kann, um ein eindrucksvolles motivationsschreiben zu fabrizieren, wenn man nie an wettbewerben oder so mitgemacht hat. z.B. habe ich mein Bogy am Dr.Flad Institut in Stutggart gemacht, und mir hat das halt sehr gut gefallen da.
Im Motivationsschreiben sollte man eben klar seine Motivation darlegen mit der man ein Chemiestudium anstrebt. Da kann man zur Abrundung des Bildes durchaus nochmal auf Erfahrungen irgendwelcher Praktika eingehen, aber man sollte nicht alle 10 Praktika einfach runterleiern, die man mal gemacht hat und mit seinen 15 Punkten im Chemie-Lk angeben; solche Sachen sind sowohl den Zeugnissen als auch dem Lebenslauf zu entnehmen.
Takatonga hat geschrieben:
Da ich aber gerade Abi mache und man kein Abi für CTA braucht, will ich studieren.
Das ist jetzt nicht unbedingt die richtige Einstellung um ein solches Studium erfolgreich zu absolvieren; etwas mehr Gedanken solltest du dir schon über das Studium machen, dann klappts vermutlich auch mit dem Motivationsschreiben besser.
Takatonga hat geschrieben:
Doch was genau ich dann mit dem Studienwissen machen werde, ist mir nich klar. Da gibts ja so viel, und ich dachte, dass man eh erst ahnung vom berufsbild des chemikers kriegt, wenn man die Praktika macht.
Solche Sachen wollen die allerdings hören, da es ein Zeichen dafür ist, dass du dich mit dem Chemistudium auseinandergesetzt hast und auch weisst welche Möglichkeiten du hast. Und irgendwas muss einem ja vorschweben, wenn man ein Studienfach beginnt; man macht das nicht aus purer Langeweile. Sicherlich kommt es vor, dass man während des Studiums neue Sachen kennenlernt, die einem dann viel besser gefallen und denen man dann weiter nachgeht. Es erwartet ja niemand, dass du später auch wirklich das machst was du damals im Motivationsschreiben angegeben hast.
Ich muss nach der schriftlichen Bewerbung noch zum Auswahlgespräch und da wurde ziemlich drauf rumgehackt und die wollten das schon ins Detail wissen was genau ich den später machen will.
Takatonga hat geschrieben:
und mich würde noch interessieren, die Unterschide zwischen Uni und FH vom Zeitaufwand her. Ist wirklich so, dass man and er FH den ganzen Tag zu tun hat?
In der Stuttgarter uni ist es näml. so, dass man vormittags Theorie macht und Montags, mittwochs und Freitags nachmittag Praktikum...
Man kann nicht pauschal sagen, dass das Studium an einer FH härter wäre als an einer Uni oder umgekehrt.
Wie Vorlesungen und Praktika gehandhabt werden und auch der Umfang dieser hängt auch stark von der Uni ab. In Frankfurt hatten wir offene Praktika. Das Labor war also jeden Tag offen; jeder wusste wieviel Versuche er zu machen hatte und dann war es jedem selbst überlassen sich seine Zeit so einzuteilen, dass er am Ende des Semesters auch alle Versuche schafft. Wurden sie aus Zeitgründen nicht geschafft - selber Schuld.
Nur in den Physik-Praktika war damals Anwesenheitspflicht, weil das nur einmal die Woche für 4 Stunden war und in Gruppen.
Und wenn du nicht ins Labor muss, bist du ohnehin froh, dass du entweder Zeit zum Arbeiten hast um Geld zu verdienen oder aber Zeit zum Lernen.
In Frankfurt waren viele jeden Tag im Labor um schon 2-3 Wochen vor Ende des Semesters fertig zu sein und dann eben jeden Nachmittag für die harten Abschlussklausuren lernen zu können.