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ich habe gerade mein Abitur mehr schlecht als recht (2.0 in Bayern) abgeschlossen, hatte am Ende halt einen Blackout.
Eigentlich ist mein Wunsch Medizin, aber ich erwäge auch ein Chemiestudium, da man damit zumindest noch in die medizinische Forschung könnte und ich einer Forscherkarriere nicht abgeneigt bin.
Naturwissenschaften sind kein Problem, hab Urkunden vom Bundeswettbewerb Mathe und 14 Punkte im Abitur und bis auf einige Ausrutscher auch sehr gute Chemienoten, in Bio und Physik war ich leider nur Durchschnitt, zumindest am Ende habe ich halt nachgelassen. Mein Interesse an Naturwissenschaften ist generell hoch.
Ich kann mich nur nicht 100%ig für Chemie begeistern, da ich einfach nicht in einen nicht-medizinischen Bereich will und Angst habe, später dann vom Markt dazu gezwungen zu werden, falls ich Chemie studiert hätte, da das ja eine Allround-Ausbildung ist. Außerdem bekommt man nur so schwer einen Dr-Titel.
Falls es aktuell werden sollte, würde ich am liebsten nach Berlin, Hannover, Frankfurt, Würzburg oder Heidelberg, was ist denn fachlich am besten, besonders in der medizinischen Chemie?
:roll: spitze was für leistungen du schon gebracht hast...... du hast grad mal dein abi udn redest schon von forscherkarriere ?? fang du erstmal ein studium an und bringe es zu ende, danach kannst du dich um deine forscherkarriere kümmern.
wie währe es mit pharmazie ???
ist eine mischung aus medizin udn chemie.
also mit 2.0 kann man jas wohl gleich vergessen irgentwas zu studieren.
naja aber im ernst: du solltest dir weder auf gute noch auf schlechte noten in der schule was einbilden. bringen dir nämlich gar nichts und sagen auch nichts über deine leistungsfähigkeit beim studieren. besonders nicht beim chemie- studieren. wenn du mathe kannst hilft dir das natürlich ein bischen aber es ersparrt dir halt ne woche lernen. mehr auch nicht. die schulnoten sagen hauptsächlich was darüber aus ob man ausweniglernen (natürlich hilfreich) und sich anpassen(d.h. schleimen) kann. auch sehr wichtig!!
meiner meinung nach sollte man sowohl chemie als auch pharmazie nur studieren wenn man es wirklich will. ansonten hört man eh nch ein oder zwei semestern wieder auf.
da du ja in bayern abi gemacht hast:
in münchen giebt es einen neunen pharmazie studiengang der mehr auf forschung angelegt ist. schaus dir halt mal an
Danke für die netten Antworten, mein größtes Talent, nämlich die Schaffung von Feinden und eine Aura der Antisympathie, umgibt mich wieder...
Eigentlich war das schon ernst gemeint...für mich ist der Schnitt eben schlecht, weil ich unbedingt Medizin machen wollte und da gelten eben andere Maßstäbe, NC-mäßig.
Und jeder denkt über seine spätere Karriere nach, ob mans zugibt ist dann wieder eine andere Sache...das wurde mir auch wirklich gesagt, manche Leute halten eben trotz allem ein bisschen was auf meine bescheidene Person...
Ich wollte nur wissen, ob ihr denkt, dass das Vertrösten auf die medizinische Forschung ausreicht, um die nötige Motivation aufzubringen, ich weiß es nämlich nicht...wirklich!
Ich weiß ja nicht, wo derzeit der NC für Medizin liegt, aber als ich angefangen habe zu studieren, war der 1,8.
Bewirb dich doch einfach für Medizin, wer weiß, ob's klappt. Und wenn du das unbedingt machen willst, dann mach ein freiwillges Soziales Jahr, mach da am besten was, was du als Praktikum anrechnen lassen kannst, und versuche es mit Wartesemestern noch mal!! Informiere dich, wie das ist, wo der NC so liegt usw. 2,0 erscheint mir jetzt nicht so hoffnungslos!
wenn du eigentlich medizin studieren willst würd ich dir von chemie abraten.
ohne die motivation, dass man genau das machen will ist chemie eingentlich nicht zu schaffen.
ist so schon schwer genug (zeit mäßig)
Möglichkeiten für Dich:
1. Bewrib Dich einfach für Medizin im Sommersemester, da stehen die Chancen mit 2.0 nicht schlecht.
2. Klag Dir einen Medizinstudienplatz ein - das funktioniert in 99% aller Fälle reibungslos.
3. Studier in Ungarn - das machen viele Deutsche die hier den NC nicht geschafft haben. Inkl. Sprachkurse fängt der Spaß glaub ich schon im Sommer (also bald) an.
Wenn Du wirklich Chemie studieren willst, wirst Du wahrscheinlich das ganze Grundstudium nix medizinisches machen.
Es gibt einige Chemie-Programme, in denen Du Dich stärker auf Medizinische Chemie/Pharmazie spezialisieren kannst, z.B. "Molecular Science" in Erlangen, oder das MedChem-Programm in Regensburg (um mal bei Dir in Bayern zu bleiben).
Hallo,
Also ich find 2.0 als Abi-Note OK! Darauf wie Du später Dein Studium durchziehst hat das womöglich gar nicht so viel Einfluß. Ich hatte z. B in chemie immer ne 3 oder 4 und hatte Chemie auch nicht als Abiturfach. Trotzdem habe ich das Chemiestudium sehr gut geschafft.
Dazu muß ich aber auch sagen, dass dieses Studium nichts ist was man machen sollte wenn man nicht zu hundert Prozent dahinter steht, denn es ist sehr anstrengend und zeitaufwendig. Außerdem hat es mit Medizin ziemlich wenig zu tun. Wenn Du unbedingt Medizin studieren willst, dann solltest Du das auch machen und lieber ein oder zwei Wartesemester einlegen, bis du den gewünschten Studienplatz bekommst. In dieser Zeit kannst Du ja z.B ein Auslandspraktikum machen. Gruß Parwani
bin seit kurzem auf dieses Forum gestoßen und dieser Beitrag von Dioxin erinnert mich 100%ig an meine Situation.
Ich habe ein Abi von 1,8 (Bayern) und habe bis jetzt keinen Studienplatz für Medizin erhalten können. Selbst die zwei Wartesemester durch den Zivildienst bringen einen nicht weit, denn um in der Wartezeitquote einen Platz zu bekommen sind mittlerweile 9 WS nötig.
Die Ergebnisse für das Auswahlverfahren der Hochschulen sind zwar noch nicht draussen, dennoch wird die Perspektive in Sachen Medizin immer schlechter, weil :
- Quereinstieg durch die neue Approbationsordnung und durch die Blokadehaltung der Universitäten (Profs) unmöglich geworden ist
- ein deutsch-/englischsprachiger Studiengang in
Ungarn/Tschechien/Polen an die 5000€ pro Semester kostet
- das Einklagen zwar in 99% der Fälle klappen mag, die Unis mitterlweile
dennoch vermehrt in Berufung gehen und deshalb eine spätere
Abererkennung des Studienplatzes (meistens am Ende des ersten
Semesters, wo man bereits Scheine gesammelt hat) sehr oft der Fall ist
Alleine in Würzburg wurden somit 15% der Ersti-Studienplätze wieder freigegeben.
In Göttingen waren es unter den Eingeklagten 60%.
Dabei beachte man noch die Anwalts- und Gerichtskosten, die sich insge
samt auf ca. 8000€ belaufen. Weiterhin können unter den Klägern nicht
alle einen Studienplatz erhalten, weshalb ausgelost wird (teures Lotteriespiel)
- Österreich/ Niederlande/ Italien sind ebenfalls sinnlos. ÖR z.b. musste
zwar der Verfassungsklage des EuGh nachgeben und den Weg für
ausländische Studenten freier machen (keine Zulassung im Heimatland
für das betreffende Studienfach mehr nötig), dennoch sind die Chancen
noch Praktikumsplätze zu bekommen gleich Null, wodurch einem der
Studienplatz auch nichts mehr bringt.
Ich führe das nur mal an, um den Leuten, die das Problem einen Studienplatz für Humanmedizin zu bekommen verharmlosen, klarzumachen, wie wichtig es für Betroffene (wie mich und Dioxin) ist, eine sinnvolle Alternative zu finden.
Ich selber möchte mich im Falle einer immer wahrscheinlicher werdenden Ablehnung für Chemie in Würzburg einschreiben.
Haltet ihr das wirklich für einen Fehler? Mir fällt nämlich absolut keine Alternative ein...
Hey hallo,
mach grad ABI -auch in Bayern- ist 2,0 wirklich schon zu schlecht? Was geht'n?
Schon mal was von Auswahlgesprächen gehört und Berücksichtigung von außerschulischen Leistungen?
Also mit 2,0 müsst a Chemiestudium durchs Auswahlverfahren lockers drin sein!!!
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