Was ist denn die erste "praktische Pruefung"? Wenn ich mich recht erinnere, eine "Identi"fikation eines unbekannten Salzes?
Tja, an diesen Pruefungsstress wirst Du Dich gewoehnen muessen. Die, die sich nicht gewoehnen, brechen das Studium idR ab. (Ich kenne keinen, der im ersten Jahre _nicht_ mit diesem Gedanken gespielt hat. Das ist voellig nomal in diser Situation).
Aber jetzt zur Aufmunterung: das erste Paktikum hat den einzigen Zweck, die unmotivierten Leute aus dem Studium zu sieben. Dabei ist _AUSDAUER_ gefragt- denn normalerweise faellt niemand durch dieses Paktikum, die gehen alle freiwillig, da sie dem Druck nicht gewachsen sind. Die Inhalte des "qualitativen" Analytikpraktikums sind voellig fuer die Katz, als mach Dir keine Sorgen, falls nicht alles so klappt. Im zweiten Semester geht's dann ein kleines bischen besser, und im dritten Semester ist man dann in der studentischen Normalitaet angekommen, mit etwas mehr Freiraeumen und deutlich weniger Druck.
An wen kannst Du DIch wenden? Schwierig. An Deine Kommilitonen im gleichen Semester, die grade das gleiche Durchmachen wie Du?
Ein weiterer Anlaufpunkt ist die Fachschaftsinitiative, wo Du auch ein paar aeltere Semester kennenlernen kannst, die das erste Jahr ueberlebt haben.
Desweiteren: auch wenn's schwerfaellt, ab und an musst Du auch mal ausspannen. Wenn ich mich rech erinnere gibt es in Erlangen sogar einen Kiosk mit Bier direkt vorm Labor, da kann man nach einem anstrengen Labortag mit ein paar Gleichgesinnten mal hingehen. Soweit ich weiss organisiert die Erlanger Fachschaft auch einen Stammtisch alle zwei Wochen.
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, sich ein soziales Netz aufzubauen, das gibt einem etwas Halt.
Falls es etwas ernster ist, kannst Du Dich noch hierhin wenden:
http://www.studentenwerk.uni-erlangen.d ... /ppb.shtmlGruss zonko