Schon mal was von süßem Öl gehört? Der alte Name von Glycerin lautet ‚Ölsüß’, da diese dickflüssige Substanz tatsächlich süßlich schmeckt. Glycerin ist Bestandteil der Triglyceride, in denen sich ein Molekül Glycerin mit drei Molekülen irgendwelcher Fettsäuren verbindet. Die Spaltung dieser Fette wird Verseifung genannt. Bei der Verseifung natürlicher Fette fällt als Nebenprodukt Glycerin an, industriell wird es aus Erdöl hergestellt. Glycerin dient z. B. als Frostschutzmittel, als hautpflegender Bestandteil in Kosmetika, als Salbengrundlage in Medikamenten, als Nahrungszusatzstoff und als Schmiermittel.
Der Prozess der Fettverbrennung im menschlichen (oder auch in einem tierischen) Körper ist dagegen natürlich um einiges komplexer und nicht so einfach darstellbar. Tatsächlich wird dieser Vorgang als Fettsäureoxidation bezeichnet und beschreibt eine Reaktion, in der eine Fettsäure Elektronen an einen Elektronenakzeptor abgibt, d. h., die Fettsäure wird oxidiert. Es findet also eine Redox-Reaktion statt. Um die Fettverbrennung zu beschleunigen, ist Sport ein bewährtes Mittel. Allerdings ziehen zunehmend Leute, wenn sie mit ihrem Gewicht nicht einverstanden sind, das Fettabsaugen in Betracht.