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Petition gegen Gentechnik mitzeichnen

Hier werden tagesaktuelle Themen diskutiert.

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Petition gegen Gentechnik mitzeichnen

Beitragvon Info » 01.02. 2008 15:16

Bis zum 26. Februar 2008 besteht die Möglichkeit, beim deutschen Bundestag online eine Petition gegen den Anbau und die Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen mitzuzeichnen.

"Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden.
Mit der Petition soll verhindert werden, dass die biologische Vielfalt in Deutschlands Böden und landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch Verunreinigung mit GVOs für immer verloren geht. Das empfindliche ökologische Gleichgewicht aller natürlichen Organismen muß erhalten bleiben.

Begründung:
Unbestreitbare Tatsache ist, daß freigesetzte Organismen nie mehr vollständig aus der Natur rückholbar sind; auch nicht GVOs, die sich nachträglich als große Gefahr erweisen. Sie bleiben nicht auf den Ursprungsort begrenzt, sondern vermehren sich unaufhaltsam.(...)"

Abstimmen kann man unter
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603

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Beitragvon alpha » 02.02. 2008 16:18

Hmmm... Und weshalb ist eigentlich die Artenvielfalt so arg wichtig? - DAs ökologische Gleichgewicht, das ist ja sowieso ein dynamisches Gleichgewicht, nicht? - Arten kommen und gehen, nicht?

Oder geht es darum, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen? - Bei der Besiedelung Australiens führte man doch irgendwelche Tiere ein (Haasen?), die sich dann etwas zu gut vermehrt haben und dann versucht man das zu verbessern und es gelang nicht so ganz (kann mich nicht mehr an die genaue Geschichte erinnern...)

Oder sind das Weltuntergangsszenarien, die Killerpflanze etc.?


Grüsse
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Beitragvon Info » 02.02. 2008 23:30

Das Problem liegt vor allem darin, dass man die Verbreitung des gentechnisch veränderten Materials nicht kontrollieren kann, sobald es einmal ausgesetzt ist.
Es ist Utopie zu glauben, dass gentechnisch veränderte und unveränderte Pflanzen nebeneinander existieren können. Die werden sich untereinander kreuzen bis keine "normalen" Pflanzen mehr übrig sind.

Also wäre es in diesem Fall nicht "Arten kommen und gehen" sondern "eine Art kommt für immer und die andere geht für immer".
Es ist dann eben kein Gleichgewicht mehr.
(eine genauere Begründung gibts auf der oben angegebenen seite)

Außerdem geht es bei gentechnisch veränderten Produkten auch um die Lobby, die dahinter steckt. So wird z.B. die Landwirtschaft ohnehin schon immer abhängiger von großen Saatgutherstellern, die ausschließlich Hybridsaatgut verkaufen. Das ist reine Profitgier.

Den Teil mit den australischen Hasen versteh ich nicht so ganz.

Naja, "Killerpflanze" ist zu extrem, aber es trifft den Kern der Sache schon.
Eben weil Genmanipulation eine Aktion mit open end ist.
Niemand kann sagen, was dabei rauskommt.
Weder ob es gute oder schlechte Folgen haben wird.
Aber sicher ist halt, dass wenn es schlechte Folgen hat, man diese nie wieder rückgängig machen kann.
Und das ist der Punkt, den nicht nur ich problematisch finde.

Und nochmal von einer anderen Seite betrachtet:
Das Artenvielfalt erstrebenswert ist, merke ich jedes mal, wenn ich in der Fußgängerzone unterwegs bin. Wie langweilig ist es, wenn ich in allen Geschäften das gleiche Sortiment vorfinde...
Da komme ich jedenfalls zu dem Schluss: Vielfalt ist ein Stück Lebensqualität! :wink:

Grüße

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Beitragvon alpha » 03.02. 2008 11:37

Info hat geschrieben:Den Teil mit den australischen Hasen versteh ich nicht so ganz.


http://de.wikipedia.org/wiki/Australien_(Kontinent):
So haben Füchse, Katzen und Hunde zur Ausrottung mehrerer kleiner Beutelsäugerarten beigetragen, Huftiere zerstören den empfindlichen Boden und zur Jagd eingeführte Wildkaninchen konkurrieren erfolgreich mit den heimischen Pflanzenfressern.


http://www.bbcgermany.de/GERMANY/dokume ... ng_100.php
In der jüngsten Vergangenheit wurde jedoch durch unüberlegte Eingriffe des Menschen das ökologische Gleichgewicht des Landes empfindlich und nachhaltig gestört. Nun sucht man nach Methoden, den angerichteten Schaden so weit wie möglich zu begrenzen.Als vor mehr als 200 Jahren die ersten Europäer australischen Boden betraten, machten ihnen das eigenartige Klima und die merkwürdigen Tiere und Pflanzen stark zu schaffen. Daher importierten sie Tiere aus ihrer alten Heimat und versuchten, das Land nach dem Vorbild ihrer Heimat umzugestalten. Auf die australische Tierwelt und ihr empfindliches ökologisches Gleichgewicht hatte dies verheerende Auswirkungen. Die einst zu Sportzwecken eingeführten Füchse tragen in großer Zahl zur Ausrottung einheimischer Beuteltiere bei. Viele einst importierte aber dann entlaufene Hausschweine ziehen inzwischen als marodierende Gruppen durch weite Regionen und zerstören durch ständiges Suhlen empfindliche Sumpfgebiete, die für einheimische Arten überlebenswichtig sind, und importierte europäische Honigbienen konkurrieren mit einheimischen Bienenarten. Die aus Südamerika stammende, hochgiftige Aga-Kröte, die zur Bekämpfung von Ungeziefer eingeführt worden war, erfüllte ihren Zweck nicht. Ganz im Gegenteil: Ungehindert zieht sie seitdem durchs Land und vergiftet alle Tiere, die ihr zu nahe kommen. Hinzu kommt, dass durch die Überbewirtschaftung des Bodens einige Arten allmählich ganz verschwinden. Einige Wissenschaftler sprechen bereits davon, dass jede fünfte einheimische Vogelart mittlerweile vom Aussterben bedroht ist.


Info hat geschrieben:So wird z.B. die Landwirtschaft ohnehin schon immer abhängiger von großen Saatgutherstellern, die ausschließlich Hybridsaatgut verkaufen. Das ist reine Profitgier.


Das ist doch auch wieder tendenziös: Das moderne Saatgut hat auch seine Vorteile, sonst würde die Landwirtschaft nicht dieses Saatgut bevorzugen...

Nebenbei: Alle Pflanzen werden sich nicht mit allen kreuzen, das ist Unsinn, soviel ich weiss zumindest: Weshalb sollte eine neue Mais Sorte sich mit einer "normalen" Grassorte kreuzen?


Grüsse
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Beitragvon Info » 03.02. 2008 12:04

Das ist doch auch wieder tendenziös: Das moderne Saatgut hat auch seine Vorteile, sonst würde die Landwirtschaft nicht dieses Saatgut bevorzugen...

Nebenbei: Alle Pflanzen werden sich nicht mit allen kreuzen, das ist Unsinn, soviel ich weiss zumindest: Weshalb sollte eine neue Mais Sorte sich mit einer "normalen" Grassorte kreuzen?


Ja, das moderne Saatgut hat seine Vorteile, ist z.B. resistenter, bringt größere Erträge, hat ne bessere Optik.
Menschen kaufen lieber perfekt aussehendes Gemüse. An der Qualität der Produkte insgesamt ändert das nichts, oftmal leiden Komponenten wie der Geschmak darunter. Der Verbraucher kann nicht einschätzen, welche Qualität die Produkte haben, schließlich beißt man nicht in jede Tomate rein, bevor man sie kauft.
Ob das wirklich ein Vorteil ist...?

Zum zweiten Teil:
Es geht nicht um das Gras, das sich mit dem Mais kreuzt, sondern um den Genmais, der sich mit den anderen Maissorten kreuzt.

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Beitragvon Cabrinha » 03.02. 2008 13:17

Moin,

hier eine generelle Diskussion über Gentechnik zu starten und einige populäre Gegenargumente zu streuen, wird nicht von allen "besorgten Börgern" sofort geteilt.
Die Gentechnik ist für einige von uns einer unser potentiellen Arbeitgeber, und ich werde mich hüten, solche Schnellschüsse zu wagen, wenn keine Hieb- und Stichfesten Erkenntnisse dahinterstehen.

Allgemein die Gentechnik zu verteufeln und über einen Kamm zu ziehen finde ich unseriös.
Klar kann ich jetzt auch einige positive Beispiel bringen:
Ohne die Nutzung gentechnisch Veränderter Bakterien schickst Du einen nicht unbedeutenden Teil der Deutschen Bevölkerung auf den Friedhof. (Insulin)

Wie Du siehst hat jede Seite einige populäre Beispiele parat. Pauschal "dagegen" zu sein, hilft niemandem. Es bedarf vielmehr noch weiterer Forschung.
Zu dem Maisbeispiel: Die meisten gentechnisch veränderten Pflanzen sind
infertil.
Und wenn die anderen es nicht sind, dann konstruieren wir sie in Zukunft so.

:twisted:
Was gibt es besseres, als aus virtuellen Zuständen harmonisch zu relaxieren...

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Beitragvon alpha » 03.02. 2008 13:37

Cabrinha hat geschrieben:Ohne die Nutzung gentechnisch Veränderter Bakterien schickst Du einen nicht unbedeutenden Teil der Deutschen Bevölkerung auf den Friedhof. (Insulin)


Wenn nicht das Auswahlkriterium ziemlich fragwürdig wäre, würde ich sagen, man sollte schon lange etwas gegen die Überbevölkerung unternehmen - und sofort ein Verbot jeglicher Gentechnik (inklusive Züchtung von ertragreicheren Kulturpflanzen) voll und ganz unterstützen.

Nur am Rande: Ich vertrete hier vielleicht die technokratische Position, aber eher aus Opposition gegen Fortschritts- und Wissenschaftsfeindlichkeit als aus Überzeugung.


Grüsse
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Beitragvon Info » 03.02. 2008 16:56

Nur am Rande: Ich vertrete hier vielleicht die technokratische Position, aber eher aus Opposition gegen Fortschritts- und Wissenschaftsfeindlichkeit als aus Überzeugung.


Ich bin weder Wissenschafts- noch Fortschrittsfeindlich.
Wenn dem so wäre, würde ich diese Seite nicht nutzen.

ich werde mich hüten, solche Schnellschüsse zu wagen, wenn keine Hieb- und Stichfesten Erkenntnisse dahinterstehen.


Genau so sehe ich das auch.
Mein Problem ist einfach nur, dass niemand weiß, was sich aus dem Anbau von solchen Pflanzen langfristig ergibt. Weil es für die Unbedenklichkeit eben auch keine Hieb- und Stichfesten Beweise gibt.
Und solange das nicht geklärt ist, bin ich für meinen Teil eher skeptisch, was die bedenkenlose Verbreitung betrifft.

Allgemein die Gentechnik zu verteufeln und über einen Kamm zu ziehen finde ich unseriös.


Darum ging es mir auch nicht.
Die Sache ist wohl etwas aus dem Ruder gelaufen.
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es die Möglichkeit gibt, Bedenken öffentlich zu äußern und sich in die aktuelle Politik einzumischen.
Die Petition richtet sich gegen Gentechnik in Land und Forstwirtschaft, nicht jedoch gegen Gentechnik generell.

zonko

Beitragvon zonko » 03.02. 2008 19:38

Also ich hatte die Petition schon vorher signiert, glaube aber an keinen Erfolg.

Von dem pseudowissenschaftlichen Geschwurbel auf der verlinkten Hompeage halte ich allerdings nicht viel, es ist grob vereinfachend und teilweise einfach falsch.

Fuer mich gibt es aber doch Gruende, die a) gegen die Patentierbarkeit von GVOs und b) gegen deren Einsatz in der Landwirtschaft sprechen.

Auskreuzung von GVOs mit nicht-GVOs findet definitv statt. So vertreibt Monsanto Maissamen, die sehr wohl wieder auskeimen koennen. Die Bauern sind aber durch Vertraege verpflichtet, kein eigenes Saatgut zu produzieren. Nun, die Schaedlingsresistenz hat sich in den USA auf die Felder der Nachbarn uebertragen, die dann wg. Verwendung der 'geschuetzen' Gene im eigenen Saatgut verklagt wurden.
Jetzt ist es allerdings so, dass Landwirtschaftliche Sorten, die auf Ertrag etc, gezuechtet sind, sich _nicht_ in der Natur ausbreiten, da sie sich ohne Hilfe des Bauern kaum behaupten koennen. Die Gefahr besteht also in der Uebertragung des Resistenzgens gegen einen Schaedling (ja, das gibt es, nicht nur Pestizidresistenz, Stichwort Maiszuengler) auf Wildarten der Pflanze/anderer Pflanzen. Hier fehlt es an Studien bzw. es muesste eben fuer jeden GVO eine Risikobewertung stattfinden, wie es bei Medikamenten ja auch ueblich ist. Klar, dass die Saatgutanbieter das nicht bezahlen wollen, also bleibt wohl nur der Weg ueber ein Gesetz.

Noch ein paar Worte zu Kommentaren im Thread:

alpha schreibt, dass Arten sowieso kommen und gehen. Das spielt sich aber normalerweise in geologischen Zeitraeumen ab. Wenn GVO-Pflanzen jedoch innerhalb weniger Jahrzehnte flaechendeckend eingesetzt werden und eine Auskreuzung auf Wildsorten/-pflanzen stattfindet, hat das Oekosystem keine tausende Jahre Zeit, sich anzupassen. Wenn Du wirklich wissen willst, warum Artenvielfalt wichtig ist und welche Faktoren sie beeinflussen, ist "Der Wert der Vielfalt" von E.O. Wilson ein guter (zum Grossteil noch populaerwissenschaftlicher) Einstieg in die moderne Oekologie.

Cabrinha schreibt, dass es sich bei den betroffenen Firmen doch um unsere potentiellen Arbeitgeber handelt. Bei aller Liebe, das tut nichts zur Sache und sowas sollte eine solche Entscheidung _nicht_ beeinflussen.

Also wie gesagt ich gehe davon aus, dass diese Petition genau nichts bringen wird, aber ich wage zu hoffen, dass der Bund wenigstens ein paar Forschungsprojekte in diese Richtung finanziert.
Ein grosses Problem ist auch, dass es viele Oeko-Spinner gibt, die zwar vom Thema keinen Schimmer haben, aber dann doch immer ihre Meinung kundtun und mit unwissenschaftlichen Argumenten zu untermauern versuchen. Das fuehrt nur dazu, dass die Reputation derer, die sich ernsthaft kritisch mit dem Thema auseinandersetzen, den Bach runter geht.

Gruss zonko

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Beitragvon alpha » 04.02. 2008 20:21

zonko hat geschrieben:Wenn GVO-Pflanzen jedoch innerhalb weniger Jahrzehnte flaechendeckend eingesetzt werden und eine Auskreuzung auf Wildsorten/-pflanzen stattfindet, hat das Oekosystem keine tausende Jahre Zeit, sich anzupassen.
Wenn Du wirklich wissen willst, warum Artenvielfalt wichtig ist und welche Faktoren sie beeinflussen, ist "Der Wert der Vielfalt" von E.O. Wilson ein guter (zum Grossteil noch populaerwissenschaftlicher) Einstieg in die moderne Oekologie.


Vielen Dank für den Buchtipp, habe ihen mir zumindest mal notiert, dürfte aber noch länger dauern, bis ich mir so ein Buch dann auch wirklich zu Gemüte führe.

Zum anderen: Ja, ja, ich weiss, ich sehe das immer ziemlich salopp, ob jetzt GVO oder Klimaerwärmung: Bin wohl zu menschenfeindlich und vertrete deshalb nicht immer eine den status quo konservierende Einstellung, bzw. tue mich leicht, in die andere Richtung zu plädieren, aber eher weil ich kein Mitleid mit der Menschheit habe, wenn sie in diese Richtung gehen will, als dass ich die kurzfristigen Ziele dieser Richtung (Bequemlichkeit und Überfluss) befürworten würde...


Grüsse
alpha
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Rocky Balboa

zonko

Beitragvon zonko » 06.02. 2008 21:07

Wenn Du kein Mitleid mit der Menschheit hast, dann hab doch wenigsten Mitleid mit der Natur. Ich hoere immer wieder "die Menschheit ist dabei sich selbst auszurotten" aber bis das passiert, muessten erstmal so ziemlich alle anderen Lebensformen auf diesem Planeten das Zeitliche segnen.
Wg. dem Buch: die Deutsche Ausgabe scheint es nicht mehr zu geben bzw. bei Amaxon gibt es ein Angebot fuer 300 EUR (Preis war so gut 10). Da man aber als Chemiestudent eh des Englischen maechtig ist: Der Originaltitel lautet "The Diversity of Life" und ist noch zu haben.

Gruss zonko

Steffen

Beitragvon Steffen » 25.02. 2008 22:12

Wer wird denn soetwas unterstützen? Vor dem Durchbruch der Gentechnik wurde mindestens genauso "rabiat" mit dem Erbmaterial von Pflanzen umgegangen. Die kollektiven Aversionen gegen Gentechnik rühren meines Erachtens daher, dass viele nicht wissen, was damit gemeint ist und es daher mit Klonen assoziieren.

Aber das ist nur meine Meinung....

Gruß


cron

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