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Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Fragen rund um die organische Seite der Chemie

Moderator: Chemiestudent.de Team

C16H18O5

Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von C16H18O5 »

Hallo, vielleicht weißt von Euch jemand eine Antwort auf diese Frage:
- Beschreiben Sie kurz drei verschiedene Verfahren, die geeignet sind, Biopolymere mit der Summenformel C16H18O5 aus einer Wasserprobe zu eliminieren.
Vielen Dank!!
Nobby
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Nobby »

Die Summenformel reicht da alleine nicht. Um welches Polymer geht es?
chemiewolf
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von chemiewolf »

die genannte Summenformel entspricht nicht einem Polymer...
Gast

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Gast »

leider wurde in der Aufgabenstellung nur angegeben, dass es ein biologisch schwer abbaubares Biopolymer ist..welches genau ist nicht in der Aufgabenstellung enthalten, nur die Summenformel
Chemik-Al

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Chemik-Al »

Ich würde hier gern die vollständige Aufgabe im Original sehen,mir scheint,daß u.U. etwas falsch übersetzt/verstanden wurde.
Die gegebene Summenformel ergibt als erste Treffer Verweise auf eine antimikrobielle Verbindung(Dehydrocurvularin).
Solche Stoffe können im Abwasser probleamtisch ür die Umwelt werden,so daß es Versuche gibt,sie dort zu entfernen.
Das wird u.a. mit Biopolymeren als bioabbaubare Adsorbantien untersucht(Biopolymer composites for removal of toxic organic compounds in pharmaceutical effluents – a review ).
Allg. Möglichkeiten zum "Eliminieren"(Entfernen) von organischen Stoffen wären Filtration(auch gekoppelt mit Adsorption),Photodegradation oder mikrobieller Abbau(neben weiteren).
Von daher die Rückfrage,ob wirklich Biopolymere entfernt werden sollen und was für ein Polymer mit der Summenformel gemeint ist.

Chemik-Al.
Gast

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Gast »

Ich denke, dass die Aufgabenstellung eher Allgemein gehalten wurde, daher vielleicht auch die "unzureichende" Summenformel und Information in der Aufgabenstellung . Und ja du triffst die Sache sicher bereits sehr gut, denn, ja, es geht bei der Aufgabe um Umweltchemie. Ich denke, dass deine Auflistungen zu den Verfahren also schon recht gut sind und Danke dir dafür!
Chemik-Al

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Chemik-Al »

Es bleibt weiter,daß die gegebene Summenformel für ein Polymer,bzw. dessen Repetitionseinheit recht ungwwöhnlich ist.
Es gibt zwar auch das Vanillindimethacrylat(mit der angegebenen Summenformel),welches zu einem Polymer reagieren kann,aber das wäre mWn kein Biopolymer.
Von daher bleiben die allg. Methoden zum Entfernen wie oben genannt.Wenn es spezifischere Angaben zum Polymer gäbe,könnte man noch mehr sagen.

Chemik-Al.
Emu
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Emu »

Hallo, ein Jahr nach Eröffnung von diesem Thread!

Ich stehe gerade vor derselben Aufgabe wie mein offenbar Kommilitone „Gast“.

Es ist eine Teilaufgabe, zu deren Bearbeitung man zuvor nichts im Umweltchemiemodul gelernt hat :roll: , daher die verzweifelte Suche im Netz.

Naja, wie dem auch sei, erstmal freue ich mich über die bisherigen Hinweise!
Aber es gibt doch noch eine weitere Information zu dem Biopolymer, nämlich dass es eine molekulare Masse von
150000g/mol hat.

Trägt diese Info irgendwas bei zu möglichen Verfahren, um diese Substanz aus der Wasserprobe zu entfernen?

Ich habe mich nämlich schon gefragt, wozu diese Angabe gut sein sollte. (Für den zuvor erfragten CSB-Wert müsste man doch mit der Reaktionsgleichung hinkommen, die von der Summenformel ausgeht und sagt, wieviel Sauerstoff man zur Verbrennung benötigt - oder???).

Vielleicht mag ja noch der eine oder die andere etwas dazu beitragen?

Herzliche Grüße,
Emu
Chemik-Al

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Chemik-Al »

Ich verweise mal auf die Antwort bei chemielounge:https://www.chemielounge.de/13559/umwel ... asserprobe .
Das "Biopolymer" wird dadurch leider nicht näher beschrieben.
Man findet z.B. Polycarbonat(auf BPA-Basis) für die "Summenformel,aber das ist kein Biopolymer.

Chemik-Al.
Emu
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Emu »

Ich bin mittlerweile übrigens auf die Ultrafiltration gekommen. War schon ein wichtiges Detail mit der molekularen Größe…
Chemik-Al

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Chemik-Al »

UF wäre tatsächlich ein Mittel der Wahl,wo das MG hier bei 150000 g/mol ausreichend groß ist.

Chemik-Al.
Emu
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Emu »

Vielen Dank für die Bestätigung! Ich dachte auch, dass Nano enger als nötig wäre.

Kann man dieser Substanz auch irgendwie ansehen, ob und wie man sie ausfällen könnte? Als alternative Variante?

LG Emu
Chemik-Al

Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Chemik-Al »

Da bisher nicht wirklich klar ist,um welches Polymer es sich genau handelt,kann man nichts zu einer möglichen "Fällung" sagen.
Aber u.U. sollte der Hinweis mit dem MG schon auf die UF deuten.

Chemik-Al.
Emu
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Emu »

Vielen lieben Dank für die insgesamt große Hilfe!
Emu
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Re: Eliminierung C16H18O5 aus Wasserprobe - Verfahren

Beitrag von Emu »

So, jetzt habe ich endlich mal auch den oben genannten Link zum Antwortvorschlag gelesen und kann folgende Rechnung nicht nachvollziehen:

„Der Chemische Sauerstoffbedarf, CSB-Wert

1 mol der 4-HBS reagiert bei der vollst. Verbrennung mit 7 mol Sauerstoffmolekülen zu Wasser und Kohlendioxid.(siehe Reaktionsgleichung)

Benötigte Stoffmenge und Masse an Sauerstoff für die vollst. Verbrennung der 4HBS

n(O2)4HBS = 7 *n(4HBS) = 7 * 6,522 * 10^-5 mol = 4,5654 * 10^-4 mol

Masse an Sauerstoff zur 4HBS-Verbrennung

m(O2)4HBS = 4,5654 * 10^-4 mol * ( 16 g * mol-1 ) = 0,00730464 g ≈ 0,007 g = 7 mg”

Warum 7 *n(4HBS)? Mir kommt es so vor, als wären in dieser Rechnung 7 Mol Sauerstoffatome zugrundegelegt worden, nicht jedoch 7 Mol Sauerstoffmoleküle.
Ich habe bei sieben mal O2 ja doch eigentlich 14 Mol Sauerstoff. Jedenfalls war ich bei meiner ansonsten analogen Rechnung auf ein doppelt so hohes Ergebnis gekommen, auch bei dem Biopolymer.
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