Mit der Nutzung dieses Forums (dies beinhaltet auch die Regisitrierung als Benutzer) erklärt Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung (https://www.chemiestudent.de/impressum.php) einverstanden. Sofern Sie dieses nicht tun, dann greifen Sie bitte nicht auf unsere Seite zu. Als Forensoftware wird phpBB verwendet, welches unter der GNU general public license v2 (http://opensource.org/licenses/gpl-2.0.php) veröffentlicht wurde.
Das Verfassen eines Beitrag auf dieser Webseite erfordert keine Anmeldung und keine Angabe von persönlichen Daten. Sofern Sie sich registrieren, verweisen wir Sie auf den Abschnitt "Registrierung auf unserer Webseite" innerhalb unserer Datenschutzerklärung.

Elektrolyse - Verzinken von Eisenwerkstück

hier kann man Fragen zur physikalischen Chemie stellen

Moderator: Chemiestudent.de Team

harvok
Laborratte
Laborratte
Beiträge: 1
Registriert: 30.01. 2022 13:04

Elektrolyse - Verzinken von Eisenwerkstück

Beitrag von harvok »

Folgende Frage stellt mich vor ein Rätsel:

Berechnen Sie die Spannung, die ohne Beachtung von Überspannungen mindestens angelegt werden muss, um ein Eisenwerkstück durch Elektrolyse in einer 0,2 molaren ZnCl2-Lösung bei pH 13 zu verzinken. Geben Sie die Anoden- und die Kathodenreaktion an und fertigen Sie eine Skizze eines geeigneten Aufbaus an.

Ich bin um jeden Gedankenanstoß dankbar! (:

Meine Ideen:
Bisher habe ich herausgefunden, dass ich die Zersetzungsspannung, welche ich benötige, mittels der Elektromotorischen Kraft (Delta E) berechnen kann.

Da ich eine 0,2 molare ZnCl2-Lösung habe, muss ich mit der Nernst-Gleichung die Elektrodenpotentiale berechnen.

Ich denke, dass die einzige Reaktion, welche hier von Bedeutung ist wie folgt lautet:

2e^- + Zn^2+ -> Zn (E0 = -0,7628V)

Nach der Anpassung durch die Nernst-Gleichung ändert sich dieser Wert zu E = -0,7834V.

Ich habe online gesehen, dass zur Verzinkung eines Werkstücks eine Opferanode (in diesem Fall aus Zink) verwendet wird. Das würde bedeuten, dass an der Opferanode Zink oxidiert und an der Kathode (Werkstück) Zink reduziert wird.

Aber wie genau berechne ich nun Delta E? Die Elektrodenpotential sind ja genau gleich groß.

Zudem Frage ich mich, ob der pH-Wert eine Rolle spielt oder dieser nur verwirren soll?