Mit der Nutzung dieses Forums (dies beinhaltet auch die Regisitrierung als Benutzer) erklärt Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung (https://www.chemiestudent.de/impressum.php) einverstanden. Sofern Sie dieses nicht tun, dann greifen Sie bitte nicht auf unsere Seite zu. Als Forensoftware wird phpBB verwendet, welches unter der GNU general public license v2 (http://opensource.org/licenses/gpl-2.0.php) veröffentlicht wurde.
Das Verfassen eines Beitrag auf dieser Webseite erfordert keine Anmeldung und keine Angabe von persönlichen Daten. Sofern Sie sich registrieren, verweisen wir Sie auf den Abschnitt "Registrierung auf unserer Webseite" innerhalb unserer Datenschutzerklärung.

Schlögl-Modell

hier kann man Fragen zur physikalischen Chemie stellen

Moderator: Chemiestudent.de Team

chrissan
Laborratte
Laborratte
Beiträge: 1
Registriert: 05.03. 2012 16:14

Schlögl-Modell

Beitragvon chrissan » 05.03. 2012 17:12

Hallo,
Ich beschäftige mich derzeit im Studium mit dem Schlögl-Modell:

A+2X <->3X Bedingungen k1 für "Hinreaktion" bzw. k`1 für "Rückreaktion"
X <-> F Bedingungen k2 für "Hinreaktion" bzw. k`2 für "Rückreaktion"

Nun habe ich von Chemie leider wirklich gar keine Ahnung. Das rein chemische ist auch nicht unbedingt für die gestellten Aufgaben erforderlich, aber ich arbeite ungern mit Dingen, von denen ich nichts verstehe.

Ich hätte also ganz gern einfach ein paar allgemeine Informationen zu diesem Modell:
-Was heißt das genau?
-Was passiert da? (Ich lese da nämlich intuitiv nur A=X=F)
-Welche Bedingungen können gemeint sein?
-Welche Dimensionen haben die Größen? (Da A, F und X Konzentrationen sind vermute ich mal so etwas wie 1/mol oder n/mol)
-usw...schreibt, was ihr wisst, ich ordne dann Informationen, die mir nichts bringen, einfach aus...

Schonmal Danke im Voraus und LG

Benutzeravatar
alpha
Moderator
Moderator
Beiträge: 4285
Registriert: 26.09. 2005 18:53
Hochschule: Lausanne: Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne

Re: Schlögl-Modell

Beitragvon alpha » 25.03. 2012 10:49

a) Ja, die Dimensionen der Geschwindigkeitskonstanten haengen direkt von den Dimensionen der "Konzentrationen" ab. Letztere koenntest du ja auch in Molenbruechen, Partialdruecken usw. ausdruecken.
b) Was passiert? - Du hast zwei gekoppelte Reaktionen: Eine autokatlytische Reaktion zur Produktion von X (A wird verbraucht, je mehr X vorhanden ist, desto schneller wird noch mehr X gebildet) und eine konkurrierende unimolekulare Reaktion, in der X sich in F umwandelt.

Die Bedingungen sind einfach den Namen der Geschwindigkeitskonstanten.

Gruesse
alpha
But it ain't about how hard ya hit. It's about how hard you can get it and keep moving forward.

Rocky Balboa


cron

© Ondrej Burkacky 2000-2017 - Impressum/Datenschutzerklärung/Haftungsausschluss