Mit der Nutzung dieses Forums (dies beinhaltet auch die Regisitrierung als Benutzer) erklärt Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung (https://www.chemiestudent.de/impressum.php) einverstanden. Sofern Sie dieses nicht tun, dann greifen Sie bitte nicht auf unsere Seite zu. Als Forensoftware wird phpBB verwendet, welches unter der GNU general public license v2 (http://opensource.org/licenses/gpl-2.0.php) veröffentlicht wurde.
Das Verfassen eines Beitrag auf dieser Webseite erfordert keine Anmeldung und keine Angabe von persönlichen Daten. Sofern Sie sich registrieren, verweisen wir Sie auf den Abschnitt "Registrierung auf unserer Webseite" innerhalb unserer Datenschutzerklärung.

Titration, Pufferintensität

Sonstige Fragen zum Thema Chemie

Moderator: Chemiestudent.de Team

tpu

Titration, Pufferintensität

Beitrag von tpu »

Hallo zusammen,

wie werte ich eine Titration sinnvoll aus, wenn währenddessen sowohl Volumen als auch die Konzentration der Zugabe unterschiedlich war? Den pH über der Stoffmenge oder der Konzentration auftragen? Zudem möchte ich die Pufferbereichsintensität berechnen bzw. auch darstellen. Beim recherchieren finde ich allerdings nur Wege, bei denen konstantes Volumen titriert wird.
Es geht um eine Zwei-Phasen-titration bei einer Reaktivextraktion. Es wird Schwefelsäure in eine Dispersion mit einem aliphatischen Amin titriert.Ich bin eigentlich nicht aus dem Fachbereich und bin deshalb unsicher, obwohl ich sehr viel recherchiert habe :roll:
Falls jemand ein paar Tips für mich hätte, wäre ich wirklich sehr sehr dankbar!

Grüße :D
Nobby
Assi-Schreck
Assi-Schreck
Beiträge: 428
Registriert: 15.12. 2017 16:04
Hochschule: Siegen: Universität Siegen
Wohnort: Berlin

Re: Titration, Pufferintensität

Beitrag von Nobby »

Normieren. Aber was bedeutet. die Konzentration der Zugabe ist unterschiedlich. Wurde nicht immer die gleiche Normalität des Amins verwendet? Das Volumen kann man umrechnen.
paui

Re: Titration, Pufferintensität

Beitrag von paui »

Genauer:
festes Phasenverhältnis. w:org ---> 2:1
Zugegeben: wässrige Schwefelsäurelösungen
unterschiedlich konzentriert: 10mM oder 1M oder 11,5M
ganz unterschiedliches zutitriertes Volumen: 20µL , 50µL , 100µL , 200µL u.a.

Vorgehen:
- Diagramm pH-Wert - Beladung --> bei Z=0,5 (ca.) pKa von R3NH+
- Diagramm pH-Wert - n(h2so4)org
Um den Endpunkt genauer zu bestimmen, da dies ja nur ein ungefährer Wert ist, und der pK2 von HSO4- sehr nah an Z=0,5 liegt, wären Ableitungsdiagramme hilfreich: also eigentlich ∂pH/∂V
- Diagramm für die Pufferkapazität \beta erstellen: also eilt \beta = ∂C(B)/∂pH = -∂C(S)/∂pH

Problem/Fragen:
-erst hatte dachte ich an eine graphische Auswertung mit Kreisen in den Krümmungen (mathematisch wohl gut als Todds Methode definiert), um den pKa,B zu bestimmen, aber es wurde nur bis pH 1,9 titriert, nicht weit genug, denke ich.
- nächste Idee: Ableitungen
Nach welcher Größe ist es sinnvoll anstatt des zugegebenen Volumens abzuleiten?
Die zugegebene Gesamtstoffmenge ∂n(h2so4)?
die Stoffmenge h2so4, die in die organische Phase extrahiert wird bei jedem Schritt ∂n(h2so4)org?
Oder wäre eine Konzentration sinnvoller? H+-Konzentration ?
- stelle ich die Pufferintensität nur von der Säure abhängig dar, also ∂C(SO4^2-) und ∂C(HSO4-): Sie hat (nur bezgl der Scwhefelsäurelösung) das Zentrum bei pKs2=1,92. die größte Pufferung erscheint aber ja vor dem pKa,B von R3NH+. Wie wie gehe ich dies an? ∂Z/∂pH ?

Nachdem ich nun sehr viel recherchiert habe, halte ich die Versuchsdurchführung vorab für schlecht geplant. Allerdings hatte ich keinen Einfluss und vorher auch noch überhaupt keine Ahnung von der Materie. Allerdings muss ich jetzt irgendwie eine sinnvolle Auswertung auf die Beine stellen...

Bin für jeden Ratschlag äußerst dankbar!
paui

Re: Titration, Pufferintensität

Beitrag von paui »

Ach vergessen:
In ein einheitliches Volumen umrechnen, hatte ich auch gedacht, allerdings halte ich das nicht mehr für sinnvoll, da es ja ganz andere Verdünnungsverhältnisse ergibt, wenn ich mit 11,5M oder 1M titriere. Liege ich da richtig?
Antworten