Mit der Nutzung dieses Forums (dies beinhaltet auch die Regisitrierung als Benutzer) erklärt Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung (https://www.chemiestudent.de/impressum.php) einverstanden. Sofern Sie dieses nicht tun, dann greifen Sie bitte nicht auf unsere Seite zu. Als Forensoftware wird phpBB verwendet, welches unter der GNU general public license v2 (http://opensource.org/licenses/gpl-2.0.php) veröffentlicht wurde.
Das Verfassen eines Beitrag auf dieser Webseite erfordert keine Anmeldung und keine Angabe von persönlichen Daten. Sofern Sie sich registrieren, verweisen wir Sie auf den Abschnitt "Registrierung auf unserer Webseite" innerhalb unserer Datenschutzerklärung.
Das Verfassen eines Beitrag auf dieser Webseite erfordert keine Anmeldung und keine Angabe von persönlichen Daten. Sofern Sie sich registrieren, verweisen wir Sie auf den Abschnitt "Registrierung auf unserer Webseite" innerhalb unserer Datenschutzerklärung.
Sprödigkeit von Metallen
Moderator: Chemiestudent.de Team
Sprödigkeit von Metallen
Warum ist Bronze und Messing (atomar gesehen) spröder (härter) als Kupfer? Beim Ionenkristall erklärt man Sprödigkeit so: Kristallebene wird durch Druck verschoben -> gleichgeladene Ionen liegen gegenüber -> dann elektrostatische Abstossung -> Bruch. Gibt es so ein Modell auch für die Sprödigkeit von Metallen?
- Nick
- Assi-Schreck
- Beiträge: 158
- Registriert: 13.04. 2005 12:40
- Hochschule: keine angeführte Hochschule
- Wohnort: Almeria / Spanien atm
die duktilitaet (verformbarkeit) der metalle haengt im allgemeinen von ihere kristallisation ab.
Der versetzungsmechanismus ist im allgemeinen fuer die plastische verformbarkeit der metalle verantwortlich, teile des kristalles koennen beim anlegen einer mech spannung aneinander vorbeigleiten. Das gleiten ist umso besser, je groesser der netzebenabstand ist (glattere ebene) und je kleiner der burgers-vektor ist(dichte des "netzes").
Die duktilitaet von metallen beruht auf der wanderung von versetzungen (fehler im kristallsystem) in dichtest gepacktesten ebenen.
In ionenkristallen muß eine gleitung über mindestens 2 ebenen erfolgen (ungleich geladene naechste nachbarn), sie sind wesentlich sproeder. In kovalent gebundenen kristallen behindern die starken gerichteten bindungen ein Versetzungswandern sehr: Es erfolgt „Sproedbruch“ vor einem merklichen versetzungsgleiten.
Die sproedigkeit von bronze und messing ergibt sich aus den unterschieldichen atomradien von Cu, Zn, da die ebenen ncht mehr so "glatt" uebereinander hinweggleiten koennen.
Der versetzungsmechanismus ist im allgemeinen fuer die plastische verformbarkeit der metalle verantwortlich, teile des kristalles koennen beim anlegen einer mech spannung aneinander vorbeigleiten. Das gleiten ist umso besser, je groesser der netzebenabstand ist (glattere ebene) und je kleiner der burgers-vektor ist(dichte des "netzes").
Die duktilitaet von metallen beruht auf der wanderung von versetzungen (fehler im kristallsystem) in dichtest gepacktesten ebenen.
In ionenkristallen muß eine gleitung über mindestens 2 ebenen erfolgen (ungleich geladene naechste nachbarn), sie sind wesentlich sproeder. In kovalent gebundenen kristallen behindern die starken gerichteten bindungen ein Versetzungswandern sehr: Es erfolgt „Sproedbruch“ vor einem merklichen versetzungsgleiten.
Die sproedigkeit von bronze und messing ergibt sich aus den unterschieldichen atomradien von Cu, Zn, da die ebenen ncht mehr so "glatt" uebereinander hinweggleiten koennen.
Wenn man lange genug wartet, sieht man die Leichen seiner Feinde den Fluss hinuntertreiben.
Bitte hier klicken
http://www.monstersgame.de/?ac=vid&vid=72076
Bitte hier klicken
http://www.monstersgame.de/?ac=vid&vid=72076
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste