Hofmann-Produkt:endständiges (niedersubstituiertes) Alken bei einer Eliminierung. Saytzew-Produkt:hochsubstituiertes Alken als Eliminierungsprodukt (thermodynamisch stabiler). Welches Produkt bevorzugt gebildet wird hängt im wesentlichen von zwei Faktoren ab:
der acidität der Protonen
sterische Effekte
Der zweite Grund ist leicht einzusehen: arbeitet man mit einer sterisch anspruchsvollen Base (z.B. KOCEt3), so kann diese nur das endständige Proton "abpflücken". Beim ersten Grund geht man davon aus, daß ein stark elektronegativer Substituent die C-H Bindung der terminalen -CH3-Gruppe schwächt und so eines dieser Protonen leichter abspaltet.